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Gifhorn Stadt Angeklagter beschuldigt weiterhin Arbeitskollegen
Gifhorn Gifhorn Stadt Angeklagter beschuldigt weiterhin Arbeitskollegen
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00:21 12.05.2018
Sexmobil-Prozess: Der Angeklagte blieb am Mittwoch bei seiner Version und beschuldigt weiter einen Kollegen, eine Prostituierte überfallen und vergewaltigt zu haben. Quelle: Archiv
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Gifhorn/Hildesheim

Der wahre Täter sei sein 29-jähriger Arbeitskollege – überraschend hatte dies der 24-jährige Angeklagte am vorigen Prozesstag vor dem Landgericht Hildesheim behauptet. Der 29-Jährige sei nach ihm bei der Prostituierten im Lovemobil an der B 188 gewesen. Deshalb könne nur er die Frau überfallen haben.

Prostituierte hatte den 24-Jährigen als Täter identifiziert

Wegen dieser Wende im Verfahren wurden weitere Zeugen geladen. Ein 43-jähriger Polizist berichtete über die Vernehmung der 27-jährigen Prostituierten nur zwei Tage nach dem Überfall. Nach ihren Angaben wurde eine Phantomzeichnung des Täters gefertigt. „Sie beschrieb ihn als 1,75 bis 1,80 Meter groß, mit blauen Augen und flaumartigen Bartwuchs“, sagte der Polizist. Eine Beschreibung, die auf den Angeklagten zutrifft. Bei einer Lichtbildvorlage habe die übel zugerichtete Frau den 24-Jährigen als Täter identifiziert, so der Polizist weiter. Von einem zweiten Mann sei nie die Rede gewesen. Erneut vor Gericht erscheinen musste auch der 29-jährige Ex-Arbeitskollege des Angeklagten.

Das Opfer aus Bulgarien bleibt dem Prozess fern

Der Mann ist mindestens eineinhalb Köpfe kleiner als der Angeklagte und trägt keinen Bart. Er blieb bei seiner Version, dass er auf den 24-Jährigen im Bautransporter gewartet habe, während dieser bei der Prostituierten war. Nicht vor Gericht erschien das 27-jährige Opfer.

Die Kammer hat wenig Hoffnung, dass die Frau aus Bulgarien zu einer Aussage anreist. Sollte sie zum nächsten Prozess-Termin am 25. Mai nicht kommen, soll ihre polizeiliche Aussage verlesen werden.

Von Bettina Reese

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