Volltextsuche über das Angebot:

8 ° / 6 ° wolkig

Navigation:
Anbau nötig: OHG braucht mehr Platz

Rückkehr zum Abi nach neun Jahren Anbau nötig: OHG braucht mehr Platz

Da kommt was auf das Otto-Hahn-Gymnasium und den Landkreis Gifhorn zu: Die Rückkehr zu G 9 bringt die Schule an ihre Kapazitätsgrenze. Der Schulausschuss des Landkreises beräte über die räumliche Erweiterung.

Voriger Artikel
Stadt Gifhorn erneuert marode Abläufe
Nächster Artikel
180 Oldtimer auf Stippvisite in Gifhorn

Sanierungsbedürftig: Der torfige Untergrund macht dem Schulgebäude an der Adenauer-Straße zu schaffen.
 

Quelle: Dietmar Tonagel Archiv

Gifhorn. Dabei kommt auch der schlechte Zustand der alten Reuter-Realschule an der Konrad-Adenauer-Straße zur Sprache.

Der Landkreis hat zwei Varianten zur Auswahl. Er könnte für 2,1 Millionen Euro vier allgemeine, vier Fachunterrichtsräume und eine Lehrerstation an der Konrad-Adenauer-Straße schaffen oder drei allgemeine und drei Fachunterrichtsräume für 1,9 Millionen Euro mit einem weiteren Anbau am Hauptstandort Dannenbütteler Weg.

Aus schulfachlicher Sicht sei die Variante Dannenbütteler Weg zu bevorzugen, so die Verwaltung in ihrer Vorlage. Eine Außenstelle würde pädagogische Nachteile und zusätzliche Belastungen mit sich bringen. Auch aus baulicher Sicht sprechen laut Verwaltung viele Vorteile für die Erweiterung am Hauptstandort. Der Anbau wäre energetisch auf dem neuesten Stand.

Deshalb schlägt die Verwaltung vor, die Kapazitäten für die Schülerzahlen mit einem Abitur nach neun Jahren am Hauptstandort des Otto-Hahn-Gymnasiums zu schaffen. Die dafür nötigen Haushaltsmittel sollen in den Etats der Jahre 2018 bis 2020 bereit gestellt werden.

Warum ist die Schaffung von Räumen im Gebäude an der Konrad-Adenauer-Straße so teuer? Dort wären laut Verwaltung umfangreiche Umbau- und Sanierungsmaßnahmen analog der bereits im Erdgeschoss und im 1. Obergeschoss für die BBS I vorgenommenen Maßnahmen nötig: Dachgeschoss im Ostflügel herrichten, einen zweiten Flucht- und Rettungsweg aus dem Dachgeschoss schaffen und im Erdgeschoss weitere allgemeine Sanierungen einschließlich der Ertüchtigung der Pausenhalle vornehmen.

Außerdem muss wegen Setzungen und Absackungen des Gebäudes laut einem Sachverständigengutachten etwas am Fundament getan werden. Die Experten führen die Schäden auf den torfhaltigen Untergrund in Verbindung mit wechselnden Grundwasserständen zurück. „Eine Sanierung der vorhandenen Gründung ist relativ aufwändig.“ In dem Gebäude, das bis vor einem Jahr die IGS Gifhorn als Ausweichstandort genutzt hatte, ist jetzt eine Außenstelle der BBS I untergebracht.
 

Von Dirk Reitmeister

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Gifhorn Stadt

Themenwoche "Sicherheit": Auf dieser Seite haben wir alle relevanten Artikel mit dem Schwerpunkt "Kreis Gifhorn" für Sie zusammengefasst. mehr

Ausbildungsplatz in der Region Gifhorn gesucht? Dann schau bei Azubify.de vorbei, deiner Anlaufstelle für alles rund um die Ausbildung in Gifhorn. Powered by AZ. mehr

Viele strittige Entscheidungen in der Fußball-Bundesliga: Was halten Sie vom Videobeweis?

Ihre Tageszeitung auf dem Tablet lesen: Wir haben die besten Geräte, das passende Zubehör und tolle Angebote! Lassen Sie sich jetzt unverbindlich im AZ/WAZ Media Store beraten. mehr