Menü
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg
Anmelden
Gifhorn Stadt An diesen acht Stellen kracht es besonders häufig
Gifhorn Gifhorn Stadt An diesen acht Stellen kracht es besonders häufig
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:16 03.04.2017
Unfallschwerpunkt Calberlaher Damm: Hier sind größere Umbauten geplant. Quelle: Lea Rebuschat (Archiv)
Anzeige
Gifhorn

Sorgen bereitet den Verkehrsexperten die Kreuzung Bruno-Kuhn-Straße/Neubokeler Straße bei Gamsen. Sie wird Thema bei der nächsten Sitzung der Unfallkommission Anfang Mai sein.

Der Taxi-Bus flog nach der Kollision mit einem Auto aus der Seitenstraße mehrere Meter weit durch die Luft und landete auf dem Geh- und Radweg neben der Bruno-Kuhn-Straße: Bei dem Zusammenstoß mit einem Seat wurde der Taxifahrer schwer verletzt (AZ berichtete).

Der jüngste der für diese Kreuzung typischen Unfälle nach Vorfahrtsmissachtung ereignete sich am 10. März dieses Jahres. Dabei war die Stopp-Beschilderung nach einem Beschluss der Unfallkommission vom vorigen Jahr noch verdoppelt und vergrößert worden.

Andreas Alischer, Verkehrsexperte der Gifhorner Polizei, sieht ein Risiko in der Lage der Kreuzung auf dem Scheitel einer Kuppe. „Autofahrer haben dort möglicherweise Schwierigkeiten, die Geschwindigkeit der Fahrzeuge auf der vorfahrtberechtigten Bruno-Kuhn-Straße richtig einzuschätzen.“ Auf dieser gilt dort Tempo 100 – noch. Die Unfallkommission werde mit Sicherheit die Möglichkeiten eines Tempolimits diskutieren, mutmaßt Alischer. Das Problem werde allerdings sein, ob die Autofahrer sich an Schilder halten würden.

Alischer kann sich auch vorstellen, über bauliche Veränderungen zu sprechen: An den Kreiseln der Bruno-Kuhn-Straße passiere jedenfalls kein schwer wiegender Unfall mehr.

Zwei berüchtigte Unfallschwerpunkte in der Stadt Gifhorn werden nach Ansicht der Polizei bald Geschichte sein: Denn an den Kreuzungen Calberlaher Damm/Dannenbütteler Weg sowie Calberlaher Damm/Lehmweg/Bergstraße plane die Stadt umfassende Umbauten. Autofahrer können vor allem beim Linksabbiegen die Geschwindigkeiten des vorfahrtberechtigten Verkehrs schlecht einschätzen: Das ist nach Einschätzung von Andreas Alischer, Verkehrsexperte der Polizei, das Problem gleich an mehreren Kreuzungen und Einmündungen: Tangente mit Dannenbütteler Weg und mit II. Koppelweg, Calberlaher Damm/Alter Postweg und Heidland-Kreuzung.

An letzterer sei etwa auch die Lage tückisch: Der Verkehr auf der Alfred-Bessler-Straße aus Richtung Braunschweiger Straße tauche plötzlich am Ende eines Hügels auf, wo die Straße auch noch einen Schwenk mache. Ein weiterer Unfallschwerpunkt sei die Braunschweiger Straße bei Famila. Dort stellt die Polizei sehr viele Auffahrunfälle, Abbiegeunfälle und Unfälle mit Radfahrern fest.

Alischers Einschätzung: Besonders im Berufsverkehr seien die Autofahrer mit der Aufmerksamkeit überfordert: „Es gibt dort vieles, auf das man achten muss.“ Womit er nicht sagen wolle, dass die Straße eine Fehlplanung sei. Abzuwarten sei, ob sich die Situation nach dem Ende der B-4-Umleitung dauerhaft entspanne.

rtm

Nach der Messerattacke auf einen Wolfsburger (27) in der Herzog-Franz-Straße in Gifhorn wurde der mutmaßliche Täter - ein 25-Jähriger aus Gifhorn - am 23. März in Ungarn festgenommen. Jetzt wird der Tatverdächtige nach Deutschland gebracht.

03.04.2017
Gifhorn Stadt Zahid Obruk tritt bei Schools-Out-Party auf - Gifhorner will Rap-Karriere starten

Wird aus einer Clique ein Plattenlabel? Mit der Hilfe seiner Freunde will Zahid Obruk aus Gifhorn eine Karriere als Rapper starten.

03.04.2017

Weniger als im Vormonat, mehr als im Vorjahresmonat: Die Arbeitslosigkeit sank von Februar auf März um 72 Betroffene, blieb aber um 226 stärker als im März vor einem Jahr. 4707 Männer und Frauen sind damit zurzeit der Agentur für Arbeit als erwerbslos gemeldet. Die Quote liegt bei fünf Prozent. 

31.03.2017
Anzeige