Volltextsuche über das Angebot:

17 ° / 12 ° Regenschauer

Navigation:
An diesen acht Stellen kracht es besonders häufig

Gifhorn An diesen acht Stellen kracht es besonders häufig

Acht Unfallschwerpunkte zählt die Polizei aktuell im Gifhorner Stadtgebiet.

Voriger Artikel
Messer-Attacke: Vernehmung startet nach Ungarn-Rückkehr
Nächster Artikel
Neuer Auftrag: Inteva nimmt wieder Fahrt auf

Unfallschwerpunkt Calberlaher Damm: Hier sind größere Umbauten geplant.

Quelle: Lea Rebuschat (Archiv)

Gifhorn. Sorgen bereitet den Verkehrsexperten die Kreuzung Bruno-Kuhn-Straße/Neubokeler Straße bei Gamsen. Sie wird Thema bei der nächsten Sitzung der Unfallkommission Anfang Mai sein.

Der Taxi-Bus flog nach der Kollision mit einem Auto aus der Seitenstraße mehrere Meter weit durch die Luft und landete auf dem Geh- und Radweg neben der Bruno-Kuhn-Straße: Bei dem Zusammenstoß mit einem Seat wurde der Taxifahrer schwer verletzt (AZ berichtete).

Der jüngste der für diese Kreuzung typischen Unfälle nach Vorfahrtsmissachtung ereignete sich am 10. März dieses Jahres. Dabei war die Stopp-Beschilderung nach einem Beschluss der Unfallkommission vom vorigen Jahr noch verdoppelt und vergrößert worden.

Andreas Alischer, Verkehrsexperte der Gifhorner Polizei, sieht ein Risiko in der Lage der Kreuzung auf dem Scheitel einer Kuppe. „Autofahrer haben dort möglicherweise Schwierigkeiten, die Geschwindigkeit der Fahrzeuge auf der vorfahrtberechtigten Bruno-Kuhn-Straße richtig einzuschätzen.“ Auf dieser gilt dort Tempo 100 – noch. Die Unfallkommission werde mit Sicherheit die Möglichkeiten eines Tempolimits diskutieren, mutmaßt Alischer. Das Problem werde allerdings sein, ob die Autofahrer sich an Schilder halten würden.

Alischer kann sich auch vorstellen, über bauliche Veränderungen zu sprechen: An den Kreiseln der Bruno-Kuhn-Straße passiere jedenfalls kein schwer wiegender Unfall mehr.

Zwei berüchtigte Unfallschwerpunkte in der Stadt Gifhorn werden nach Ansicht der Polizei bald Geschichte sein: Denn an den Kreuzungen Calberlaher Damm/Dannenbütteler Weg sowie Calberlaher Damm/Lehmweg/Bergstraße plane die Stadt umfassende Umbauten. Autofahrer können vor allem beim Linksabbiegen die Geschwindigkeiten des vorfahrtberechtigten Verkehrs schlecht einschätzen: Das ist nach Einschätzung von Andreas Alischer, Verkehrsexperte der Polizei, das Problem gleich an mehreren Kreuzungen und Einmündungen: Tangente mit Dannenbütteler Weg und mit II. Koppelweg, Calberlaher Damm/Alter Postweg und Heidland-Kreuzung.

An letzterer sei etwa auch die Lage tückisch: Der Verkehr auf der Alfred-Bessler-Straße aus Richtung Braunschweiger Straße tauche plötzlich am Ende eines Hügels auf, wo die Straße auch noch einen Schwenk mache. Ein weiterer Unfallschwerpunkt sei die Braunschweiger Straße bei Famila. Dort stellt die Polizei sehr viele Auffahrunfälle, Abbiegeunfälle und Unfälle mit Radfahrern fest.

Alischers Einschätzung: Besonders im Berufsverkehr seien die Autofahrer mit der Aufmerksamkeit überfordert: „Es gibt dort vieles, auf das man achten muss.“ Womit er nicht sagen wolle, dass die Straße eine Fehlplanung sei. Abzuwarten sei, ob sich die Situation nach dem Ende der B-4-Umleitung dauerhaft entspanne.

rtm

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Gifhorn Stadt

Köstlichkeiten vom Grill und internationale Biersorten locken vom 20. bis 22. Oktober in die Gifhorner Fußgängerzone mehr

Ausbildungsplatz in der Region Gifhorn gesucht? Dann schau bei Azubify.de vorbei, deiner Anlaufstelle für alles rund um die Ausbildung in Gifhorn. Powered by AZ. mehr

Die Sanierung des Bahnübergangs bei Ausbüttel hat begonnen. Sind Sie von den Arbeiten auf der B4 betroffen?

Ihre Tageszeitung auf dem Tablet lesen: Wir haben die besten Geräte, das passende Zubehör und tolle Angebote! Lassen Sie sich jetzt unverbindlich im AZ/WAZ Media Store beraten. mehr