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Gifhorn Stadt Mal keine Stadtvillen: Quartier an Bergstraße in Bau
Gifhorn Gifhorn Stadt Mal keine Stadtvillen: Quartier an Bergstraße in Bau
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00:20 27.07.2018
Bezahlbarer Wohnraum an der Bergstraße: Das Bauprojekt hat Fahrt aufgenommen. Quelle: Cagla Canidar
Gifhorn

Der erste Rohbau ist schon bis zum Obergeschoss gekommen, beim zweiten steht der Keller. Drei Gebäude mit je 20 Wohneinheiten und eines mit elf zieht das Investoren-Duo dort hoch. „Unser Gedanke ist, dass wir zum Jahresende die ersten Wohnungen abgeben können“, sagt Wiesenthal. „Wir haben schon einige Vormerkungen, es sind aber noch Wohnungen frei.“

Neues Quartier an der Bergstraße: So soll der Komplex mit 71 günstigen Wohneinheiten mal aussehen. Quelle: Architekturbüro Ballau

Wohnberechtigungsschein als Voraussetzung

Sozialwohnungen nennt Wiesenthal das Quartier nicht, er spricht von „bezahlbarem Wohnraum“. Einzugs-Voraussetzung für den Mieter sei dennoch der Wohnberechtigungsschein. Den Häusern und ihren Wohnungen soll man das aber nicht ansehen.

Von außen sollen sie wie aktuelle Eigentumswohnungskomplexe aussehen, innen modernste Technik haben: Gas-Brennwertkessel plus Luft-Wärme-Pumpe, Fußbodenheizung, Dreifach-Verglasung und Wärmedämmung, dazu ein automatisiertes Ventilationssystem gegen zu hohe Luftfeuchtigkeit, Dachgeschosse ohne Dachschrägen.

Bezahlbare Wohnungen: An der Bergstraße entstehen gerade vier Mehrfamilienhäuser. Quelle: Architekturbüro Ballau

„Der Mieter kann bei uns alt werden“, versichert Wiesenthal. Alle Häuser hätten Fahrstühle, die Wohnungen seien Rollator-tauglich.

Kaltmiete bei 5,60 Euro pro Quadratmeter

Dennoch bleibe die Kaltmiete bei 5,60 Euro pro Quadratmeter. Wie geht das? Der Bau werde öffentlich gefördert, erläutert Wiesenthal. Die vor zwei Jahren gestarteten Planungen verzögerten sich ihm zufolge zum Beispiel, weil er und Heuchert erst noch eine neue Förderung abgepasst hatten. „Die neuen Fördermittel sind auch tatsächlich besser.“

Bezahlbare Wohnungen an der Bergstraße: So soll der Komplex mit 71 Wohneinheiten Quelle: Architekturbüro Ballau

Wohnungen durchschnittlich 50 Quadratmeter groß

Hinzu sei das Projekt durch eine kompakte Bauweise für Mieter und Investoren erschwinglich. Die durchschnittliche Wohnungsgröße betrage 50 Quadratmeter. Damit seien sie auch „in Zukunft bezahlbar“ und keineswegs zu klein. Beispiel: Dank Fußbodenheizung gebe es keine Heizkörper, die in den Zimmern Platz wegnähmen. Und für ihn und seinen Partner bleibt auch ein Verdienst: „Durch die Masse.“ Könnten sie dort nur eines der Häuser bauen, hätten sie gleich abgewunken.

Ganzer Komplex Mitte 2019 fertig

Spätestens Mitte des kommenden Jahres soll der ganze Komplex fertig sein. „Das richtet sich natürlich auch danach, wie der nächste Winter wird“, sagt Wiesenthal. Der vorige habe das Projekt um sechs Wochen zurück geworfen.

Von Dirk Reitmeister

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