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Ampel für die Giebelstraße?

Rühen Ampel für die Giebelstraße?

Rühen. Auf der Giebelstraße kreuzt sich der Weg von Schulkindern und Autos – eine gefährliche Situation, die Eltern und Gemeinde entschärfen möchten. Zum Beispiel mit einer Bedarfsampel in Höhe Drömlingsweg.

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Gefährliche Situation: Auf der Giebelstraße hat der Verkehr stark zugenommen, die Schulkinder müssen die Straße queren.

Der Elternrat der Grundschule hatte darum gebeten, die CDU einen entsprechenden Antrag eingebracht. „Wir brauchen unbedingt eine Ampel!“, betonte Ignaz Redler im Bauausschuss. Bürgermeister Karl-Peter Ludwig unterstützte das Ansinnen: „Die Gefährdung ist zweifelsfrei da, zumal der Verkehr durch die Neubaugebiete Museleitsche I und II erheblich zugenommen hat.“ Allerdings gehöre die Straße dem Landkreis, mit dem die Gemeinde jetzt verhandeln muss.

Ziel könnte sein, zunächst im Frühjahr einen Zebrastreifen zu installieren, eventuell in Kombination mit einer Verkehrsinsel, und langfristig eine Ampel zu installieren. „Auf den Kosten werden wir wohl sitzen bleiben“, mutmaßte Ludwig, schloss sich aber Redlers Hinweis an, dass die Sicherheit der Kinder die geschätzt 5000 Euro für Mittelinsel und Zebrastreifen und gut 30.000 Euro für Ampel wert sei.

Die Eltern, die zuvor bei einem Ortstermin drei mögliche Standorte für eine Ampel vorgeschlagen hatten, fragten nach, ob eine Elterninitiative oder eine Unterschriftensammlung das Projekt forciere – Ludwig machte ihnen Mut: „Eltern haben mehr Macht als Verwaltungen.“

Zwölf Anlieger der Kurzen Straße hatten beantragt, an der Einmündung rechts und links je einen Parkplatz zu sperren, um bessere Sicht zu haben. Das lehnte der Ausschuss ab. Redler: „Wenn wir dort etwas machen, wecken wir Begehrlichkeiten.“ Verwaltungschefin Kerstin Randhahn erinnerte, dass die Gemeinde mal auf der Oebisfelder Straße Parkflächen für bessere Sicht gesperrt hatte. „Die mussten wir auf Anordnung der Verkehrsschau wieder frei geben.“

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