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Ampel am Friedhof gefordert

Allerbüttel Ampel am Friedhof gefordert

Allerbüttel. Die Landesstraße 292 ist stark befahren, Allerbütteler machen mobil für Gegenmaßnahmen: Bedarfsampel, Querungshilfe oder Tempolimit. „Muss denn erst ein Unfall passieren?“, fragte Initiator Thomas Reimann stellvertretend für rund 70 Mitbürger am Donnerstag bei einer Kundgebung an der L 292.

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Das Maß ist voll: Allerbütteler fordern Verkehrsberuhigung auf der L 292 nahe des Friedhofes - mit Bedarfsampel, Querungshilfe oder Tempolimit.

Quelle: Ron Niebuhr

Die Unterstützer trafen sich am Friedhof. Wer den erreichen möchte, muss die L 292 überqueren. Auf dem Hinweg ist sie in beide Richtungen gut einsehbar, auf dem Rückweg - wegen einer Kurve - nicht. „Und hier ist Tempo 100 erlaubt!“, betonte Reimann. Für Gehbehinderte sei das Überqueren extrem riskant. Selbst wer gut zu Fuß sei, müsse sich beeilen. Im Berufsverkehr sei das kaum anders: „Das Tempo sinkt zwar, aber die Verkehrsdichte nimmt zu“, so Reimann.

Dass es auch anders geht, sieht man bei den Nachbarn: Im Wolfsburger wie auch Isenbütteler Teil der L 292 gilt Tempo 70, teils mit Überholverbot. Auf Höhe der Isenbütteler Sandstraße steht sogar eine Bedarfsampel. „Warum geht das nicht bei uns?“, wunderte sich Reimann. Es sei wohl „Arroganz der Macht“, dass die Behörden mit immer gleicher Begründung - zu wenig Fußgänger, kein Unfallschwerpunkt - Verkehrsberuhigung auf der L 292 bei Allerbüttel ablehnen.

Die Ratsherrn Horst-Dieter Hellwig und Jörg-Dieter Baronick teilen die Sorgen ihrer Mitbürger. „Wenn wir 240.000 Euro für ein Sportheim und 10.000 Euro für die Gestaltung des Netto-Kreisels in Calberlah haben, dann ja wohl auch 25.000 Euro für eine Bedarfsampel bei Allerbüttel“, sagte Baronick. Man müsse Druck auf alle Ebenen - Gemeinde, Kreis und Land - ausüben.

Thomas Reimann und Unterstützer sammelten am Donnerstag Unterschriften für Verkehrsberuhigung auf der L 292. Jetzt wollen sie eine Bürgerinitiative gründen.

rn

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