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Gifhorn Stadt „Amira gibt es nur, weil meine erste Hausgeburt so ein tolles Erlebnis war“
Gifhorn Gifhorn Stadt „Amira gibt es nur, weil meine erste Hausgeburt so ein tolles Erlebnis war“
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00:16 09.01.2014
Hausgeburt-Fans: Isabel (v.r.) und Manuel Tröbs mit Töchterchen Amira und Ines Dzaebel, die als Hebamme Schwangere bei Hausgeburten begleitet.
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„Amira gibt es nur, weil meine erste Hausgeburt so ein tolles Erlebnis war“, sagt Isabel Tröbs. Das erste Kind des Gifhorner Paares kam im Krankenhaus zur Welt. „Die Geburt von Felina war derart traumatisch, dass ich erst einmal keine Kinder mehr bekommen wollte“, berichtet die dreifache Mutter.Doch dann lernte sie bei einer Veranstaltung der Weltgeburtswoche die Hebamme Ines Dzaebel kennen.

„Als sie sagte, sie begleite am liebsten Hausgeburten, dachte ich, sie sei verrückt“, gesteht Tröbs. Aber langsam reifte der Gedanke, das zweite Kind zuhause zu bekommen. Auch der Ehemann war anfangs mehr als skeptisch. „Als ehemaliger Rettungsassistent habe ich viel gesehen. Eine Hausgeburt konnte ich mir nicht vorstellen.“ Aber Isabel Tröbs setzte sich durch. Tochter Amelie kam vor drei Jahren zuhause zur Welt.

Und es war keine einfache Geburt. „Ich musste das Kind ins Becken schaukeln, weil sich sein Kopf auf das Schambein gesetzt hatte“, berichtet Tröbs. Mithilfe von „Aerobic-Übungen“, wie Isabel Tröbs sie nennt, gelang es, das Kind in Position zu bringen. Amelie kam zuhause auf die Welt.

Als Isabel Tröbs erneut schwanger war, stand für sie und ihren Mann fest: Auch dieses Kind wird zuhause geboren werden. Und auch diese Entbindung war nicht unkompliziert. „Der Muttermund wollte sich nicht öffnen. Für das Kind bestand keine Gefahr. Aber ich war am Ende meiner Kräfte“, gesteht Isabel Tröbs. Aber Geduld und Zeit, Spaziergänge und Bauchmassagen zahlten sich aus: Amira wurde zuhause geboren. „Jede Frau, die ein Kind bekommt, hat dieses Geburtsgefühl verdient“, sagt Tröbs.

kos

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