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Ameisen stürmen Künstlerhaus

Meinersen Ameisen stürmen Künstlerhaus

Meinersen. Da schaut der Passant zweimal hin: Das Meinerser Künstlerhaus ist seit gestern besetzt - 28 schwarze Riesenameisen krabbeln an den Wänden entlang. Die Enfants Terribbles - Matvey Slavin und Nana Bastrup, neues Stipendiaten-Duo der Bösenberg-Stiftung (AZ berichtete), machen dort mobil und stellen sich mit der Aktion „Schwarze Ameisen“ den Meinersern vor.

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Aufstieg der Ameisen: Mit der Aktion begrüßt das Duo Enfants-Terribles, Matvey Slavin und Nana Bastrup, die Meinerser.

Quelle: Kottlick

„Die Ameisen krabbeln aus dem Fenster unseres Ateliers die Wände des Künstlerhauses hinauf“, so Matvey Slavin. Für ihn und Partnerin Nana Bastrup steht dieser Aufmarsch der Ameisen als „Metapher für die Vorbereitung des Aufstiegs als Künstlerpaar Enfants Terribles“. Beide haben eigenen Auskünften zufolge in den vergangenen zwei Jahren bereits an 20 Ausstellungen in Deutschland, Dänemark und Österreich teilgenommen.

Slavin und Bastrup sehen in der Kunst „Fußarbeit“. Sie betonen zugleich, dass die 168 Beine der 28 ein Meter großen Ameisen aus 2000 Party-Trinkhalmen bestehen, die wiederum für Spaß und Konsum stehen. In den Strohhalm-Beinen sehen sie Arbeit und Fleiß - Ameisenbeine. „Ameisen sind hochorganisiert und stehen für perfekte Teamwork und für Durchhaltevermögen“, so die beiden, die als Duo Enfants Terribles, den Aufstieg schaffen wollen, wie es Matvey Slavin betont. Sie wollen sich den Meinersern mit diesem - so Ernst Posselt, Chef des Künstlerhausvereins - „äußerst kreativen Projekt“ vorstellen.

Wer an weiteren Details interessiert ist, kann das Duo heute ab Mittag am Künstlerhaus besuchen. Slavin bannt dort den Ameisenaufmarsch auf Leinwand, Bastrup greift zur Video-Kamera, um die Aktion aufzuzeichnen. Auch für Tee und Gebäck wollen die Enfants Terribles sorgen, deren Ameisen noch bis zum 1. April die Wände des Künstlerhauses besetzen.

hik

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