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Am Gehweg hängt Versetzung des Ortsschildes

Isenbüttel Am Gehweg hängt Versetzung des Ortsschildes

Isenbüttel . Die Anwohner der Calberlaher Straße in Isenbüttel wollen keinen Gehweg mit Hochbord. Stimmen Verwaltungsausschuss und Rat der Gemeinde Isenbüttel allerdings wie der Bauausschuss ab, gibt es den Gehweg doch, denn Querungshilfe und Versetzung des Ortsschildes hängen davon ab.

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Calberlaher Straße: Die Versetzung des Ortsschildes Richtung Westen ist an die Bedingung geknüpft, entlang der Häuser einen Gehweg mit Hochbord anzulegen.

Quelle: Christina Rudert

Anwohnerin Michaela Busowski hatte nach dem Verhältnis von Kosten und Nutzen gefragt und erklärt: „Wir haben unsere Nachbarn 40 Jahre lang auch ohne Gehweg erreicht, wir brauchen den nicht.“ Zumal der Grünstreifen zurzeit zum Parken genutzt werde.

Ohne Gehweg keine Versetzung des Ortseingangsschildes in Richtung Osten, keine Querungshilfe in Form einer Dunkelampel für den Anschluss der gerade im Bau befindlichen Fußgängerbrücke über die Hehlenriede, möglicherweise Abbau der dort auf Gemeindekosten aufgestellten Blitzer. Diesen Zusammenhang betonten diverse Ausschussmitglieder, mal etwas rabiater formuliert, mal wie mit Engelszungen. „Wenn die nächste Verkehrsschau hierher kommt, diskutieren wir an dieser Stelle über Tempo 70 oder Tempo 100, nicht mehr über Tempo 50“, betonte Bürgermeister Peter Zimmermann.

Außerdem, darauf wies Willi Ladwig (SPD) hin, wird durch die Fußgängerbrücke über die Riede die Querungshilfe mit Tempobeschränkung noch dringender erforderlich „Wir locken die Menschen ja quasi an.“ Und auch der Mausoleumsweg wäre durch die Versetzung des Ortsschildes ganz regulär eine Innerorts-Straße.

„Es geht hier um die allgemeine Sicherheit, für die sind wir verantwortlich“, meinte Katrin Below (SPD). Bei einer Enthaltung fiel die Empfehlung einstimmig, den Antrag der Bürger abzulehnen und für 70.000 Euro den Gehweg bis zum letzten Grundstück an der Calberlaher Straße zu bauen.

tru

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