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Altes Klinikum: Stadt ist ohne Einfluss

Wohnbebauung an der Bergstraße weiterhin fraglich Altes Klinikum: Stadt ist ohne Einfluss

Nachdem das Oberlandesgericht (OLG) Celle eine Verhandlung ausgesetzt hat, in der es um die Eigentumsverhältnisse und den Zoff zwischen Offizin und Helios um das alte Krankenhaus geht, herrscht Betroffenheit bei der Stadt und auch bei einem Investor. Die Bürgerinitiative Bergstraße begrüße die OLG-Entscheidung.

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Altes Klinikum: Bei der Stadt wie auch bei einem Investor herrscht Betroffenheit über die Verfahrensaussetzung.
 

Quelle: Cagla Canidar

Gifhorn.  „Für uns ist das eine sehr negative Nachricht“, kommentiert stellvertretender Bürgermeister Thomas Reuter die Verfahrensaussetzung. „Vielen Bürgern ist nicht klar, dass wir keinen aktiven Einfluss auf die Auseinandersetzung haben – uns sind die Hände gebunden“, so Reuter. „Politik und Verwaltung hoffen natürlich, dass die rechtliche Klärung möglichst schnell herbei geführt wird“, erklärt der stellvertretende Bürgermeister.

Die Stadt habe nur noch eine mittelbare Rolle, verweist Reuter auf einen Beschluss der letzten Ratssitzung: So sei eine Veränderungssperre für das frühere Klinik-Areal um ein weiteres Jahr verlängert worden, um dort eine Wohnbebauung möglich zu machen (AZ berichtete). „Diese Veränderungssperre kann notfalls noch einmal verlängert werden“, so Reuter.

Schwer enttäuscht ist auch Werner Stroer, der mit seiner Gesellschaft „Wohnpark an der Bergstraße“ bereits Pläne für die Nachnutzung des alten Klinik-Geländes in der Tasche hat (400 Wohnungen, 500 Tiefgaragen-Stellplätze): „Mit fehlen einfach die Worte, denn wir haben im Vorfeld bereits viel Geld investiert“, sagt der Unternehmer. „Wir waren bereits voller Hoffnung, dass das OLG Klarheit schafft, doch jetzt ist wieder nichts passiert“, ärgert sich Stroer. Er verweist darauf, dass die Pläne für das Projekt fertig in der Schublade liegen – und setzt nun auf eine außergerichtliche Einigung zwischen der Offizin-Insolvenzverwaltung und Helios.

Günther Momberg, Sprecher der Initiative „Bürgerfrust Bergstraße“, begrüßt die Verfahrensaussetzung: „Es war eine Riesensauerei Krankenhaus und Klinikgelände zu verkaufen“, steht für Momberg fest, der seit Jahren gegen den Verkehrslärm vor seiner Haustür kämpft. „So lange hier nichts passiert, ist es für uns Anlieger am besten“, sagt der Sprecher der Bürgerinitiative.

Von Uwe Stadtlich

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