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Gifhorn Stadt Alte Sporthalle: Vor dem Abriss sollen Retter üben
Gifhorn Gifhorn Stadt Alte Sporthalle: Vor dem Abriss sollen Retter üben
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18:00 26.10.2014
Alte Sporthalle in Adenbüttel: Bevor das Gebäude abgerissen wird, könnte es dem Technischen Hilfswerk noch als Übungsobjekt dienen. Quelle: Photowerk (co)
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Schützen-Vorsitzender Holger Ipse brachte den Vorschlag ein. Ein Mitarbeiter des THW habe Interesse geäußert. „Zum Beispiel, um Durchbrüche bei Fachwerkhäusern zu erproben“, sagte Ipse. Auch für eine Feuerwehrübung könne die alte Sporthalle noch nützlich sein. Dagegen hatte keiner der Ratsleute etwas einzuwenden. „Warum sollte man solche Institutionen nicht unterstützen?“, meinte Bürgermeister Michael Heinrichs.

Den Abriss der alten Sporthalle inklusive Nebengebäude verfügten die Ratsmitglieder einstimmig. Stehenbleiben soll nur eine Beton-Fertiggarage.

Im Baugebiet Wasserfurche III sollen auf einer Fläche von 9000 Quadratmetern zwölf Grundstücke entstehen. Sowohl der Beschluss über die Aufstellung des Bebauungsplanes als auch die frühzeitige Beteiligung von Behörden und Öffentlichkeit fielen einstimmig. Wegen der hohen Nachfrage nach Grundstücken beschloss der Rat eine Liste mit Vergabekriterien: Vorrang haben Menschen, die in der Gemeinde wohnen oder gewohnt haben, und deren Kinder. An zweiter Stelle stehen Familien mit Kindern im Grundschulalter oder geplantem Nachwuchs, an dritter Menschen, die Angehörige pflegen.

Rolf Stieghan kommt für Dr. Thies Vogel

Adenbüttel. Neues Gesicht im Adenbütteler Rat: Da Dr. Thies Vogel (SPD) sein Mandat aus beruflichen Gründen niederlegte, rückte nun Rolf Stieghan nach. Bürgermeister Michael Heinrichs verpflichtete Stieghan per Handschlag. Stieghan wird Mitglied des Jugend- und Kulturausschusses sowie stellvertretender Vorsitzender des Bauausschusses.

Zudem wird der Posten des ersten stellvertretenden Bürgermeisters nicht neu besetzt. Der Rat war einstimmig dafür, dass die bisherige zweite Stellvertreterin Doris Pölig-Bauer (ULA) künftig diesen Titel tragen soll. Als Beisitzer in den Verwaltungsausschuss rückt Stephan Skupin (SPD) nach. Den Vorsitz des Bau- und Planungsausschusses gibt Skupin an Dr. Dietmar Appel (SPD) ab.

Weiterer Beschluss: Einstimmig hob der Rat die Beitragssatzung für den Straßenausbau auf. Die regelt, welchen Anteil Anlieger bei Sanierungen zahlen sollen. „Es gab nicht einen Fall von Investitionen, wo die Satzung gegriffen hätte“, blickte Heinrichs zurück. Die Gemeinde habe Straßen stets ohne Anliegerbeteiligung saniert. Zudem gebe es Ungerechtigkeiten, etwa dass Besitzer von Eckgrundstücken doppelt zahlen sollen. „Gerechter wäre eine Verlagerung der Last auf die Solidargemeinschaft aller Steuerzahler“, hieß es in der Vorlage. Dafür hoben alle Ratsmitglieder die Hand – Heinrichs und Appel nahmen an der Abstimmung nicht teil – für sie greife möglicherweise das Mitwirkungsverbot, so der Bürgermeister.

co

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