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Alte Schule: Meilenstein oder Millionengrab?

Neudorf-Platendorf Alte Schule: Meilenstein oder Millionengrab?

Neudorf-Platendorf. Für die einen ist es ein Meilenstein, für die anderen ein Millionengrab: Die mögliche Sanierung der Alten Schule in Neudorf-Platendorf sorgte am Dienstagabend für reichlich Zündstoff im Sassenburger Gemeinderat.

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Meilenstein oder Millionengrab? Die Sanierung der Alten Schule in Neudorf-Platendorf erhitzte die Gemüter im Gemeinderat.

Quelle: Ron Niebuhr

Gemeindebürgermeister Volker Arms sagte, dass man für die Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudes um Aufnahme in ein Förderprogramm bemüht sei. Um die Antragsfrist zu wahren, müsse man Vorentwürfe erstellen, gedacht sei an ein Kulturzentrum für die ganze Gemeinde, so Arms.

Grundsätzlich einverstanden war damit Andreas Kautzsch (BIG), allerdings sollte man nicht bloß ein Planungsbüro beauftragen, sondern einen Wettbewerb ausloben. Siegfried Wehmeier (CDU) bezweifelte, dass die Alte Schule als Kulturzentrum geeignet ist: „Die Lage ist zu ungünstig.“ Zudem verschlinge das Projekt wohl Unsummen: „Das ist ein Millionengrab“, so Wehmeier. Das befürchtete auch Michael Lehr (CDU): „Wenn sich der Ansatz für die Planungskosten schon jetzt verdoppelt hat, was wird dann aus den Baukosten?“

Angela Heider (SPD) erwiderte, dass es besser sei, die Alte Schule jetzt mit Aussicht auf Fördermittel zu sanieren, als später von der Denkmalschutzbehörde ohne Chance auf Fördermittel dazu aufgefordert zu werden. Kommunen seien zwar verpflichtet, öffentliche Gebäude unter Denkmalschutz zu erhalten, sagte Waldemar Bartels (CDU), aber: „Man kann eine solche Auflage auch minimal erfüllen. Es muss nicht die maximale Lösung sein.“ Man sollte abwarten, was die Behörde von der Gemeinde zum Erhalt der Alten Schule fordere.

Letztlich beschloss der Rat mehrheitlich, Fördermittel zu beantragen. Auch die Kosten von 10.000 Euro für die Planung segnete er ab. Wer die Planung ausführt, blieb offen - der Rat kam zu keiner Einigung.

rn

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