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„Alte Molkerei“ ohne sozialen Wohnungsbau

Gifhorn „Alte Molkerei“ ohne sozialen Wohnungsbau

Geförderten Sozialwohnungsbau wird es im zukünftigen Quartier „Alte Molkerei“ zwischen Post- und Bahnhofsstraße nicht geben. Ein Ratsbeschluss vom 18. Januar 2016 greift nicht, denn das Projekt war zu diesem Zeitpunkt längst auf der Schiene. Darin war sich am Dienstag der Stadtentwicklungsausschuss mehrheitlich einig.

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Neues Wohnquartier „Alte Molkerei“: Mit dem Projekt befasste sich am Dienstag noch einmal der Stadtentwicklungsausschuss.

Quelle: Cagla Canidar

Unter anderem hatte der Rat Mitte Januar beschlossen, dass „im Regelfall in Bebauungsplänen eine Quote von 20 bis 50 Prozent für öffentlich geförderten Wohnraum festgelegt wird“.

„Nachgetreten wird nicht“, stellte SPD-Fraktionschef Ulrich Stenzel fest - und verwies darauf, dass der Auslegungsbeschluss für das Projekt bereits am 29. September 2015 gefasst worden sei. Der Verwaltungsausschuss habe am 1. Oktober 2015 grünes Licht gegeben. Den Ratsbeschluss in Sachen Förderung des Sozialwohnungsbaus habe es zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht gegeben. „Diesen Beschluss in bereits bestehende Projekte zu implantieren - das ist nicht die Position der SPD“, so Stenzel.

„Es bedarf der Verlässlichkeit“, wandte sich Dirk Reuß direkt an die Investoren Heiko Mennenga und Andre Kepper, die eingangs Position bezogen hatten. Sie verwiesen darauf, dass fast alle der 42 Eigentumswohnungen verkauft seien. Statt sechs werden nun jedoch sieben Gebäude errichtet.

Willy Knerr (CDU) zeigte sich dankbar dafür, dass auf dem ehemaligen Gifhorner Molkerei-Areal endlich etwas passiert: „Aus einem Schandfleck wird nun etwas Vorzeigbares.“

ust

Hohes Feld: Platz für 50 Häuser

Die Stadt hält daran fest, ein fast 11 Hektar großes Areal am Hohen Feld zu einem Baugebiet zu machen. Bis zu 50 Ein- und Zwei-Familienhäuser sollen entstehen. Der nördliche Bereich ist für Sozial-Wohnungsbau vorgesehen.

Der überwiegende Teil gehört inzwischen der Grundstücks- und Erschließungsgesellschaft (GEG) – zwei kleinere Flächen mitten im Plangebiet befinden sich weiter im Besitz privater Eigentümer. Der Politik wurden gestern Möglichkeiten präsentiert, um das Baugebiet „Hohes Feld“ trotzdem auf die Schiene zu bringen. Aussichtsreichste Variante und von der Verwaltung favorisiert: Durch einen Flächentausch der beiden Privateigentümer entstehen günstig geschnittene Baugrundstücke.

Die Idee: Der Eigentümer eines 32 Meter breiten Grundstücks gibt einen fünf Meter breiten Streifen an den zweiten Privateigentümer ab, dessen Grundstück von 16 auf 21 Meter Breite anwächst. Im Gegenzug tritt Eigentümer der „angewachsenen Fläche“ 1200 Quadratmeter (zwei Baugrundstücke) an den Abgebenden ab.

ust

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