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Als Lehrerin in Tansania

Leiferde Als Lehrerin in Tansania

Leiferde. Impressionen aus fernen Landen: Irmgard Damm berichtete jetzt auch anhand von Dias im Dorfgemeinschaftshaus Leiferde vom dreimonatigen Aufenthalt im afrikanischen Tansania.

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Irmgard Damm: Die pensionierte Lehrerin arbeitete ehrenamtlich in einer Schule in Arusha, der zweitgrößten Stadt in Tansania.

Quelle: Denis Nobbe

Am 1. August 2012 startete die Reise nach Afrika für die pensionierte Lehrerin Irmgard Damm. Ziel war Arusha, die zweitgrößte Stadt des Landes.

In ihrem Vortrag erzählte sie von ihrem Leben bei der vierköpfigen Gastfamilie, aber auch von ihrer ehrenamtlichen Arbeit an einer der Schulen Arushas, wo sie Englisch unterrichtete. Das Gebäude verfügte über keine Elektrizität und war nur spartanisch eingerichtet, zudem herrsche in Tansania Mangel an Lehrkräften, da diese dort schlecht bezahlt werden. Die Armut des Landes sei unübersehbar. Auch der Unterricht verlaufe anders als hierzulande. „Schule in Deutschland und Schule in Tansania sind zwei verschiedene Welten“, stellte die Lehrerin fest, die dereinst in Gifhorn unterrichtete. Nichtsdestotrotz waren ihre Erfahrungen positiv. „Für mich war es wichtig, im Ruhestand noch etwas Neues zu erleben und andere Kulturen kennenzulernen“, sagte sie. Beeindruckt war sie von der Freundlichkeit, Offenheit und Hilfsbereitschaft der Menschen.

Auch von ihrer Freizeit wusste die 64-jährige vieles zu berichten. So besuchte sie das Chagga-Volk in einem Dorf nahe des Kilimandscharo, dem höchsten Bergmassiv Afrikas.

Damm lernte viel über die ländlichen Traditionen und kulturellen Besonderheiten, auch in Sachen Kleidung passte sie sich an, so trug sie bei ihrem Vortrag ein afrikanisches Kanga-Gewand, das sie auch während ihres Tansania-Aufenthaltes getragen hat. Nicht jeder in Tansania versteht Englisch, wie Damm feststellen musste. „Ich habe zwar Suaheli gelernt, aber das reichte nur für einfache Gespräche“, schmunzelte sie.

dn

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