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Aller-Radweg: „Inzwischen ist da kein Durchkommen mehr“

Gifhorn Aller-Radweg: „Inzwischen ist da kein Durchkommen mehr“

„Da ist kein Durchkommen mehr - da bräuchte man schon eine Machete oder eine Motorsense“: So beschreibt Peter Ostwald (77) den Zustand eines Geh- und Radweges entlang des Allerkanals von Brenneckenbrück in Richtung Winkel. Auch der Radweg von Müden und Wilsche sei in vielen Abschnitten zugewachsen.

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Radweg am Allerkanal: Charlotte und Peter Ostwald bemängeln den Zustand des Weges.

Quelle: Cagla Canidar

Gifhorn. „Im Frühjahr sind wir noch am Allerkanal entlang geradelt, um unsere Kinder in Winkel zu besuchen“, sagt Ehefrau Charlotte (79). „Inzwischen ist da kein Durchkommen mehr, das Gras steht hüfthoch.“ Peter und Charlotte Ostwald, die aus Wolfsburg stammen und den Sommer auf dem Campingplatz in Brenneckenbrück genießen, können es nicht verstehen, dass sich Stadt und Kreis nicht darum kümmern. Um nach Winkel zu gelangen, nehmen die Eheleute nun einen Fünf-Kilometer-Umweg über Wittkopsweg und Schickebrücke in Kauf.

„Dabei wirbt die Südheide doch mit Radtourismus“, ärgert sich Oswald, der passionierter Radler ist und im halben Jahr bis zu 800 Kilometer zurück legt.

Auch der stark frequentierte Radweg von Wilsche nach Müden sei nur noch schwer zu befahren. „Äste und Sträuche haben den Weg schmal gemacht - wenn sich zwei Radler begegnen, muss sich einer erbarmen und absteigen“, so Charlotte Ostwald.

Zugewachsen sei auch der Radweg von der Einmündung des Neubokeler Wiesenweges in Richtung Campingplatz. „Da habe ich einen Teil schon einmal selbst frei geschnitten“, sagt der 77-Jährige.

Gifhorns ADFC-Chef Wolfgang Harder kann den Ärger der Rentner nachvollziehen. „Der Allerkanal-Radweg nach Winkel wurde aus der Radwanderkarte heraus genommen, ist jedoch noch immer ausgeschildert. Gemacht wird nichts mehr - und das ist leider keine Ausnahme.“

ust

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