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Alle Flüchtlinge sind unter einem festen Dach

Gifhorn Alle Flüchtlinge sind unter einem festen Dach

Lessien. „Die Welt zu Gast in Ehra-Lessien“: So beschreibt Sandro Pietrantoni die Situation im Notaufnahmelager. Der Gifhorner DRK-Geschäftsführer begrüßte jetzt sieben Hauptverwaltungsbeamtinnen und -beamte aus dem Landkreis in der von ihm geleiteten Einrichtung.

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Notaufnahmelager in Lessien: Die Bürgermeister der Gifhorner Gemeinden ließen sich durch die Einrichtung führen.

Gifhorn. Mittlerweile sind die letzten Behelfszelte und Feldduschen geräumt - die 804 Aslybewerber leben in 13 Wohngebäuden. Pietrantoni spricht von einem „Campus“ auf dem 76 Hektar großen Gelände, auf dem er mit mehr als 500 ehrenamtlichen Helfern von DRK, THW, den Freiwilligen Feuerwehren, VW-Auszubildenden und Bürgern „ein kleines Dorf“ geschaffen habe. Versorgt werden die Bewohner der ehemaligen Kaserne vom VW-Catering und dem Isenbütteler Gastronom Tell Roth, der mobile Küchengeräte herbei schaffte und täglich von Freiwilligen unterstützt wird.

Der Einsatz Ehrenamtlicher wird notwendig bleiben, doch es sollen auch Arbeitsplätze entstehen: Das Catering-Unternehmen sucht Mitarbeiter, das DRK einen Lager-Logistiker, es will außerdem zehn Stellen für Sozialarbeiter besetzen. „Einer davon wird als Freiwilligen-Koordinator fungieren“, kündigt Pietrantoni an.

Seine derzeit 804 Schützlinge teilen sich auf in 602 Männer und Jungen, 202 Frauen und Mädchen, davon 160 Minderjährige, 55 von ihnen Kinder im Grundschulalter. 49 Prozent der Asylbewerber seien Syrer, es folgen mit deutlichem Abstand Iraner, Afghanen, Pakistani und andere Nationen.

Ein wichtiger Aspekt bei bis zu 1000 Menschen, die sich zeitgleich im Camp aufhalten, sei die Sicherheit, so Pietrantoni. Dafür sorgen drei Sicherheitsdienste, darunter arabisch sprechendes Wachpersonal, die Polizei sei präsent. Doch es gebe noch ein anderes Gefahrenpotential. Bislang wechselten sich die Freiwilligen Feuerwehren ab, um den Brandschutz zu gewährleisten. Mittlerweile sind ein Löschfahrzeug und sechs Personen der dänischen Firma Falck dort stationiert, finanziert vom Land.

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