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Gifhorn Stadt 1,58 Promille am Steuer: Geldstrafe für 30-Jährigen
Gifhorn Gifhorn Stadt 1,58 Promille am Steuer: Geldstrafe für 30-Jährigen
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09:30 04.10.2018
Alkohol am Steuer: Das Amtsgericht Gifhorn verurteilte jetzt einen 30.Jährigen zu einer Geldstrafe. Quelle: Archiv
Gifhorn

Auf den Führerschein, der vor sechs Monaten einkassiert worden war, muss der Mann ebenfalls noch ein Jahr verzichten. Der Alkoholfahrt voraus gegangen war ein Streit des 30-Jährigen mit einer guten Bekannten (25) in einer Gifhorner Kneipe. Der Mann, der sich eine Beziehung mit der Gifhorner Studentin gewünscht hatte, kassierte an diesem Abend einen Korb.

Berufliche Probleme und Beziehungsstreit

Er habe bereits berufliche Probleme gehabt und dann sei auch noch der Beziehungsstreit hinzu gekommen, berichtete der junge Mann der Staatsanwältin und dem Strafrichter. „Ich wollte einfach weg, es war für mich eine psychische Ausnahme-Situation“, versuchte er sein Handeln zu entschuldigen. Es sei einfach alles zuviel gewesen.

„Eine Abfuhr ist schmerzhaft“

„Eine Abfuhr ist schmerzhaft – sie ist jedoch kein Grund dafür, betrunken Auto zu fahren“, hielt die Staatsanwältin aus Hildesheim dagegen. Zudem sei der 30-Jährige nicht nur betrunken nach Hause gefahren, sondern habe im betrunkenen Zustand vorher auch noch per Auto die Wohnung der 25-Jährigen angesteuert.

Mit Suizid gedroht

„Eigentlich müssten hier zwei Alkoholfahrten angeklagt werden“, so die Staatsanwältin. Die 25-Jährige, die vor dem Urteil in den Zeugenstand gerufen worden ist, berichtete dem Gericht, dass sie aus Sorge um den 30-Jährigen die Polizei verständigt habe. Er sei betrunken gewesen, habe mit Suizid gedroht und sei dann mit seinem Wagen nach Hause gefahren“, berichtete die Studentin. Dort fanden Polizeibeamte aus Meinersen dann das Auto des Mannes – die Motorhaube war noch warm. An der Trunkenheitsfahrt hatten die Beamten keinen Zweifel und ordneten Blutproben-Entnahmen an.

„Sie hätten ein Taxi nehmen sollen“

„Sie hätten ihren Wagen stehen lassen müssen und ein Taxi nehmen sollen“, so die Staatsanwältin. Sie erinnerte vor der Verurteilung des Mannes daran, dass dieser 2015 schon einmal wegen Trunkenheit am Steuer verurteilt worden war. Damals sei noch eine Unfallflucht mit angeklagt gewesen. Der Richter folgte dem Antrag der Staatsanwältin. Die Verteidigerin des Mannes hatte noch vergeblich versucht, das Gericht davon zu überzeugen, „die persönliche Situation“ ihres Mandanten stärker zu berücksichtigen.

Von Uwe Stadtlich

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