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Alarm: Großübung der Kreisfeuerwehr

Kreis Gifhorn Alarm: Großübung der Kreisfeuerwehr

Kreis Gifhorn. Fast die ganze Kreis-Feuerwehr war auf den Beinen: Sechs Einsatzszenarien sah die Großübung am Samstag vor. 326 Einsatzkräfte aus allen Gebietseinheiten des Landkreises Gifhorn waren dabei.

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Großübung: Unter anderem im Isenbütteler Gewerbegebiet trainierte die Feuerwehr die Hilfe bei einem Autounfall.

Quelle: Photowerk (sp)

Um Waldbrände ging es am Maikampsee bei Gifhorn und in der Kahlen Heide zwischen Wesendorf und Wahrenholz. Mit einem Arbeitsunfall mussten sich die Helfer bei Ehra befassen, im Isenbütteler Gewerbegebiet galt es, bei einem Autounfall einzugreifen. Die Gefahrgut-Spezialisten hatten es mit einem Chemie-Unfall in der Fritz-Reuter-Realschule und mit einer Leckage auf der Zentralen Abfallbeseitigungsanlage bei Wesendorf zu tun. Und das alles gleichzeitig.

326 Frauen und Männer waren mit 60 Fahrzeugen im Einsatz, zählt Kreisbrandmeister Willi Aldinger auf. „Aus allen zehn Kommunen waren Feuerwehren vertreten.“ Es ging darum, die Einsatzbereitschaft der neun Fachzüge zu testen, weshalb es diese unterschiedlichen Aufgaben vom Brand bis zum Chemieunfall gab.

Großübung im Landkreis Gifhorn: Die Feuerwehren hatten sechs Einsatz-Szenarien abzuarbeiten. Eine Kamera-Drohne sorgt für die Überwachung aus der Luft.

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Außerdem mussten die Einsatzkräfte auf die Vorzüge eingespielter Teams verzichten: Die Gruppen arbeiteten mit Führungen aus anderen Bereichen. „Es war interessant, mal mit anderen Einheiten zusammen zu arbeiten“, sagte Karl-Heinz Krüger aus Gifhorn.

Sowohl Personal als auch Material seien an die Grenzen gekommen, so Krüger. Laut Aldinger hätten einige Wehren am Samstag gelernt, wie weit sie ihre Pumpen belasten könnten. „Wir haben auch festgestellt, dass das Eine oder Andere nicht geklappt hat“, sprach er zum Beispiel ein nicht funktionierendes Funkgerät an. „Aber dafür üben wir ja.“ Ansonsten hatte der Kreisbrandmeister, der sich zum ersten Mal auch mit Luftaufnahmen von einer Kamera-Drohne einen Überblick von oben machen konnte, zum Abschluss im Gifhorner Gerätehaus ein dickes Lob: „Sehr gut gemacht.“

rtm

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