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Afrikanische Schweinepest im Anmarsch

Landkreis Gifhorn Afrikanische Schweinepest im Anmarsch

Es soll nur noch eine Frage der Zeit sein, bis die Afrikanische Schweinepest in den Landkreis Gifhorn eindringt. Deshalb hat die Verwaltung jetzt schon Vorkehrungen getroffen. Gezielt sollen nun Wildschweine bejagt werden.

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Furcht vor der Seuche: Der Landkreis Gifhorn will Wildschweine intensiv bejagen.

Landkreis Gifhorn.  Die Afrikanische Schweinepest (ASP) breitet sich aus. Noch ist die Tierseuche, die durch einen Virus ausgelöst wird und sich innerhalb der Schwarzwildbestände verbreitet, aber auch Hausschweine betreffen kann, nicht in Deutschland angekommen. In Tschechien und Polen hat die Seuche, gegen die es aktuell keinen Impfstoff gibt, sich bereits auf Schweinebestände ausgebreitet. „Laut Expertenmeinung ist es aber nur eine Frage der Zeit, wann die Seuche auch Niedersachsen und damit den Landkreis Gifhorn erreicht“, heißt es in einer Mitteilung des Landkreises Gifhorn. Deshalb sollen Wildschweine auch im Landkreis Gifhorn intensiv bejagt werden. Und: An die Hegeringleiter wurden bereits Tupfer ausgegeben, mit denen Proben von Fallwild, also von nicht geschossenen tot aufgefundenen Wildschweinen, genommen werden sollen.

Es bestehe die Gefahr, dass durch Reisende aus dem Baltikum und Polen mitgebrachte und mit dem ASP kontaminierte Essenreste an Fernverkehrsstraßen entsorgt und so die heimischen Schwarzwildbestände infiziert werden, erklärte Dr. Mario Ruppert vom Kreisveterinäramt. Ein Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest bei Wildschweinen hätte weitreichende Folgen. Deshalb hätten sich Landkreis und Jägerschaft auf eine verstärkte Bejagung und die Entnahme von Proben von Fallwild geeinigt.

Bislang gibt es laut Michael Funke, Leiter des Fachbereichs Ordnung beim Landreis, aber nur vage Angaben. Das Land befasse sich mit dem Thema und Anfang des nächsten Jahres solle es Entscheidungen zu dem weiteren Vorgehen geben. Funke: „Dann werden wir uns wieder mit der Jägerschaft zusammensetzen.“

Von Frank Reddel

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