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Afrika, Asien, Amerika: Kulturfest in Gifhorn

Gifhorn Afrika, Asien, Amerika: Kulturfest in Gifhorn

Gifhorn. Es duftete nach griechischem Gyros, klang nach südafrikanischer Musik und polnischen Gesprächen: Die Gifhorner Zuwanderer stellten sich am Samstag mit dem bereits dritten Kulturfest der Öffentlichkeit vor.

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Kulturfest: Zuwanderer stellen sich und ihre Kultur mit tollem Programm vor

Bürgermeister Matthias Nerlich begrüßte die zahlreichen Zuschauer mehrsprachig. „Herzlich willkommen. Das gilt für alle Menschen, egal welchen Alters, welcher Nationalität, welcher Religion“, sagte er.

Kulturfest: Zahlreiche Gifhorner, deren Wurzeln in anderen Ländern liegen, präsentierten sich am Samstag. Auch die Kinder hatten Spaß.

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Zahlreiche Vereine der Zuwanderer und Institutionen von Stadt oder Landkreis, DRK und Europa-Union informierten über ihre Programme, es gab Tänze und Musik unter anderem aus Brasilien, Indoniesien, Griechenland. Auch die Internationale Frauengruppe, die Mitglieder aus rund 30 Nationen hat, präsentierte sich, es gab Aktionen für Kinder.

An vielen Ständen gab es auch landestypische Spezialitäten, der Türkisch-Islamische Kulturverein beispielsweise bot mit Sirup überbackene Reisnudeln an, die Landsmannschaft der Deutschen aus Russland Tee, die Kurdisch-Islamische Gemeinde süßes Gebäck.

Auch eine Siegerehrung gab es. Karin Otte von der Koordinierungsstelle Migration übergab Urkunden an Christos Palanis, Evangelos Mingas, Paraskevi Varela und Zofia Ntikas. Die Grundschüler hatten bei einem Sprachenwettbewerb in der Steinschule mitgemacht.

Menschen aus 104 Ländern

Gifhorn international: Das ist nicht nur ein Kulturfest, das in diesem Jahr zum dritten Mal stattfand. Das sind vor allem einige Tausend Menschen, die dieses „international“ jeden Tag durch Respekt, Akzeptanz und Miteinander mit Leben füllen. Aktuell leben in der Stadt Gifhorn 4174 Menschen mit nichtdeutscher Staatsbürgerschaft. Sie kommen aus 104 Ländern.

„Die in Gifhorn lebenden Menschen, die im Asylverfahren sind oder deren Verfahren bereits abgeschlossen ist, sind dabei noch nicht berücksichtigt“, erklärt Dr. Klaus Meister von der Stadtverwaltung, Organisator des Kulturfestes. Nicht zu ermitteln sei, wie viele deutsche Staatsangehörige mit Migrationshintergrund in Gifhorn leben, so Dr. Meister. Damit sind unter anderem in Deutschland geborene Kinder gemeint, deren Eltern noch eine andere Staatsangehörigkeit haben.

Dr. Meister: „Ich schätze, dass ein Drittel der Gifhorner Bevölkerung einen Migrationshintergrund – unabhängig von der Staatsbürgerschaft – hat.“ Rund 20 Vereine und Verbände gibt es laut Dr. Meister, in denen sich Menschen mit Migrationshintergrund engagieren, ihre Kultur und Sprachen pflegen sowie anderen Zugewanderten helfen.

ba

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