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AfD: „Die Chefin“ zu Gast in Leiferde

Kreisverbands-Treffen AfD: „Die Chefin“ zu Gast in Leiferde

Leiferde. Geschlossene Gesellschaft: Den Charakter eines konspirativen Treffens hatte die Versammlung des AfD-Kreisverbands Gifhorn-Peine am Samstag im Gutsherrenkrug Leiferde. Stargast war Partei-Vorsitzende Frauke Petry, die alle AfD-ler nur „die Chefin“ nannten, wenn sie über sie redeten.

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In Leiferde: AfD-Vorsitzende Frauke Petry besuchte die Versammlung des Kreisverbands Gifhorn-Peine.

Quelle: Frank Reddel

Leiferde. Wer an dem Treffen teilnehmen wollte, musste sich vorher per E-Mail anmelden - unter Nennung der Personalausweisnummer. Zwei Stunden vor der Versammlung erfuhr er dann, wo sie stattfand. Eigentlich war das Treffen für Peine geplant, doch da gab es keinen Raum für die AfD.

Kreisverbandsvorsitzender Oliver Westphal stellte zunächst die Kandidaten für die Kommunalwahl im September vor. „Wir haben für die Kommunalwahl auf ein Programm verzichtet“, erläuterte Westphal vor rund 50 Mitgliedern und 60 Interessenten, die der AfD nicht angehören. Man wolle in den kommunalen Parlamenten verknöcherte Strukturen aufbrechen und den Finger in die Wunde legen. fed

Das wolle die Partei auch auf Bundesebene so halten, führte „die Chefin“ aus. Die AfD wolle nicht den Weg der Grünen gehen und zehn bis 15 Jahre Oppositionsarbeit leisten. „Dafür hat Deutschland nicht die Zeit“, sagte sie. Das Ziel müsse sein, nach der Bundestagswahl 2017 Oppositionsarbeit zu leisten, um dann 2021 als stärkste Kraft in den Bundestag einzuziehen.

Dann führte sie AfD-Positionen zu den Themen Abschaffung der doppelten Staatsbürgerschaft, zu großen Abhängigkeit von Europa, staatliche Bevormundung und direkte Demokratie aus - und verstieg sich nur gelegentlich zu Aussagen der Kategorie: Es sehe so aus, als habe „Frau Merkel“ den Sozialismus aus der DDR als späte Rache in den Westen exportiert.

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