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Ärger um Knöllchen an der Molkereistraße

Allerbüttel Ärger um Knöllchen an der Molkereistraße

Allerbüttel. Bislang hat nie jemand etwas gesagt, wenn Florian Meyer sein Auto auf dem - höhengleichen - Gehweg an der Molkereistraße in Allerbüttel parkte. Jetzt hat er ein Knöllchen bekommen. Eltern hatten sich beschwert, dass Erstklässler auf die Straße laufen müssen.

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Bislang ist das nie moniert worden: Florian Meyer hat seinen Wagen oft auf den Gehweg gestellt, jetzt bekam er ein Knöllchen.

20 Euro Verwarngeld: Florian Meyer rieb sich verwundert die Augen, als er das Ticket am Auto fand. „Ich hatte schon oft vor dem Haus auf dem Gehweg geparkt, ein Knöllchen gab es nie“, sagt der Anwohner der Molkereistraße in Allerbüttel. Das lag allerdings daran, dass es jetzt erst Beschwerden beim Ordnungsamt gab.

Auf dieser Seite der Molkereistraße ist der Gehweg höhengleich zur Fahrbahn. Geparkt werden darf - aber nur am Fahrbahnrand. Nach den Sommerferien hatten Allerbütteler dem Ordnungsamt der Samtgemeinde gemeldet, dass Schulkinder auf die Straße mussten, um parkende Autos zu umrunden.

Isenbüttels Ordnungsamtsleiterin Renate Schween: „Darauf mussten wir reagieren. Wir haben die Anwohner hingewiesen, dass sie nicht auf dem Gehweg parken dürfen.“ Natürlich seien nicht alle erreicht worden, aber nach diversen Gesprächen und einer Information im Samtgemeindekurier hätte die Samtgemeinde jetzt Konsequenzen gezogen und Tickets verteilt.

Horst-Dieter Hellwig, Ratsherr aus Allerbüttel, befürchtet, dass es zu Verkehrsbehinderungen kommen wird, sollten Fahrzeuge am Fahrbahnrand stehen - gerade bei größeren Veranstaltungen im Dorfgemeinschaftshaus schlägt er deshalb vor, Sondergenehmigungen zum Parken auf dem westlichen Gehweg zu erteilen. „Oder“, wie er im Gespräch mit der AZ sagt, „wir zeichnen Parkbuchten auf, damit die Autos so versetzt zueinander stehen, dass der Verkehr nicht behindert wird.“

Bürgermeister Jochen Gese sieht das anders: „Die Molkereistraße ist keine Hauptverkehrsstraße.“ Deshalb sieht er keine Notwendigkeit für Parkbuchten. „Mit gesundem Menschenverstand und gegenseitiger Rücksichtnahme lässt sich das auch so regeln.“

tru

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