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Ärger um Fachwerk-Sanierung

Gifhorn Ärger um Fachwerk-Sanierung

Gifhorn. Immer wieder neue Auflagen, immer wieder neue und kostspielige Gutachten: Maren und Harald Schneider, die ein altes Ackerbürgerhaus am Steinweg sanieren wollen, fühlen sich von den zuständigen Behörden gegängelt.

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Immer wieder neue Auflagen: Die Gifhorner Juweliersfamilie Schneider fühlt sich von den Behörden gegängelt.

Quelle: Photowerk (sp)

Die Juweliers-Familie, die in dem 1774 erbauten Gebäude zusätzliche Geschäftsräume schaffen wollte, ist verzweifelt. Wann die Arbeiten starten können, ist unklar.

„Die Planungen laufen seit zwei Jahren, ein Bauantrag wurde am 25. März diesen Jahres gestellt“, spricht das Ehepaar inzwischen von einer „unendlichen Geschichte“. „Wir wollten doch nur das Haus schön machen“, hat Harald Schneider inzwischen Papierberge auf seinem Schreibtisch - Resultat eines nicht enden wollenden Schriftwechsels mit der Denkmalsschutzbehörde und dem städtischen Bauordnungsamt.

„Keiner entscheidet, wann wir anfangen können“, ist Maren Schneider sauer darüber, dass es immer wieder neue Forderungen gibt. „Unser Zeitplan sah vor, dass wir das Weihnachtsgeschäft 2015 in den neuen Räumen mitnehmen wollten, doch daraus ist nichts geworden“, verweist Sohn Lars darauf, dass beauftragte Ladenbauer und andere Handwerker inzwischen abgesprungen seien. Für Gutachten hat die Familien inzwischen 12.000 Euro ausgegeben.

„Wir beschäftigen 15 Mitarbeiter und führen unser Geschäft in Gifhorn seit 43 Jahren“, hätte sich Harald Schneider mehr Unterstützung von der Stadt gewünscht. „Stattdessen wirft man uns immer wieder Knüppel zwischen die Beine.“ Das Baugerüst hätte zum Altstadtfest abgebaut werden müssen, auch zum Weihnachtsmarkt muss es wieder verschwinden.

Spurensuche nach Sprenkelmalerei im Inneren und die Aufforderung, Details einer Dachrinnengestaltung eines Anbaus im hinteren Bereich vorzulegen: Den Schneiders reicht es langsam. „Ein weiteres Gutachten werden wir nicht zahlen.“

ust

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