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Gifhorn Stadt Ärger um Bus-Panne im Werksverkehr
Gifhorn Gifhorn Stadt Ärger um Bus-Panne im Werksverkehr
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00:27 19.05.2018
Ärger über Buspanne: VW-Mitarbeiter fühlen sich auch von der Informationspolitik der VLG stehengelassen. Die will in anderthalb Jahren auf ein Smartphone-App-System nachrüsten. Quelle: Archiv
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Meinersen/Wolfsburg

Buspanne mit Folgen: VW-Mitarbeiter aus dem Kreis Gifhorn warteten Dienstagnachmittag vergeblich auf die Linie 155 nach Meinersen. Auch vom Info-Service der VLG fühlten sie sich im Regen stehen gelassen.

Um 14.15 Uhr wollte Frank Wolk aus Meinersen in den 155-er Bus einsteigen. Doch der kam nicht. Mit ihm warteten vier Kollegen an der Haltestelle. „Dann haben wir angerufen.“ Mehrfach – bei der VLG und beim Busunternehmen. „Es konnte keiner Auskunft geben.“

Wolk hätte wenigstens erwartet, dass der Fahrer einer anderen Linie mal Bescheid gesagt hätte, sie bis zur nächsten Umsteigemöglichkeit mitzunehmen. Oder hätte man von vornherein erfahren, dass es länger dauert, hätten sie von sich aus einen anderen Bus genommen. So fuhr Wolk zwei Stunden später mit dem Enno nach Ohof und ließ sich da von seiner Frau abholen.

VLG-Chef kann Kritik der Fahrgäste verstehen

VLG-Chef Stephan Heidenreich kann den Ärger verstehen. „Ich bin selbst nicht damit zufrieden, wie es gelaufen ist.“ Doch es seien zu viele Faktoren zusammen gekommen.

Punkt eins: Der Bus sei schon am Werk gewesen, die neue Schicht gerade ausgestiegen, als er nicht mehr angesprungen sei. Punkt zwei sei eine Störung im ohnehin schwachen Funknetz auf dem Werksgelände. „Die Leitstelle hat versucht, zu funken.“ Konnten andere Busfahrer den 155-er Gästen eine Mitfahrt anbieten, so wie es sonst auch üblich sei? Hier komme Punkt drei: „Die fahren alle gleichzeitig los.“ Als der 155-er Fahrer sein Bemühen aufgegeben habe, den Bus wieder flott zu bekommen, seien die anderen längst weg gewesen. Punkt vier: Der Reservebus habe aus dem Müdener Depot geholt werden müssen und sei am VW-Tor noch kontrolliert worden. Somit sei die Linie 155 mit einer Stunde Verspätung gefahren.

Neue Smartphone-App soll Busärger künftig verhindern

Es gebe auf dem flachen Land immer wieder Probleme, Fahrgäste zu informieren, sagt Heidenreich. Das soll sich ab 2019/20 ändern. Dann soll das Echtzeitsystem eingeführt werden, mit dem Fahrgäste über eine Smartphone-App über Verspätungen und Alternativen aufgeklärt werden können.

Von DIrk Reitmeister

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