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Ärger um B-4-Umgehung

Meine Ärger um B-4-Umgehung

Meine. „Abstand ist der beste Lärmschutz“ stand auf den Plakaten, welche die Zuhörer beim Papenteicher Umweltausschuss in die Höhe hielten. Der Gifhorner Bauamtsleiter Alexander Wollny informierte über die Planung für die B-4-Umgehung.

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„Abstand ist der beste Lärmschutz“: Die Bürger machten während der Sitzung des Papenteicher Umweltausschusses ihre Forderungen mit Plakaten deutlich.

Quelle: Photowerk (co)

„Der Landkreis plant nicht nach Gutdünken, wir halten uns an die gesetzlichen Vorgaben“, betonte Wollny und kündigte eine Info-Veranstaltung nach den Sommerferien in Meine an.

Auf einer Karte zeigte Wollny die Trassenvarianten und begründete den Verlauf der „nach allen Kriterien favorisierte Trasse“. Die Strecke müsse so geplant werden, dass dort Tempo 100 gefahren werden kann. „Es sind nur bestimmte Kurvenradien möglich.“ Dr. Peter Kerlin (Grüne) schlug vor, das Tempolimit auf 80 km/h zu setzen. Wollny dazu: „Keine Bundesstraße ist in der Planung mit einer niedrigeren Geschwindigkeit als Tempo 100 vorgesehen.“

Der geforderte Abstand von 400 Metern tauche in der Planung nicht auf, diesen Abstand habe es bereits bei der Vorzugstrasse des Raumordnungsverfahrens nicht gegeben, so Wollny. Am geringsten seien die Abstände an der Siedlung Ortholz, denn auf der anderen Seite der Trasse liegt dort schützenswerte Natur. „Und der ökologische Faktor wiegt schwerer als der Schutzfaktor Mensch“.

Die Anwohner hatten dafür kein Verständnis, nicht zuletzt, weil die Umgehung ohne Lärmschutz auskommen soll. „Die Bewohner interessiert vor allem, wie laut es wird“, so eine Bürgerin. „Ein Baugebiet ohne Lärmschutzwall kann ich mir nicht vorstellen. Schon gar nicht bei einer höhergelegten Trasse“, sagte ein weiterer Zuhörer.

Kein Lärmschutz entlang der Trasse

Der Umweltausschuss stimmte mehrheitlich für eine Resolution, die von der Gruppe SPD/Grüne/FDP eingebracht wurde: Die Samtgemeinde spricht sich gegen jede Abweichung der Vorzugstrasse aus dem Raumordnungsverfahren aus.

Außerdem beschlossen die Politiker einstimmig einen Antrag der CDU, „den bestmöglichen Lärmschutz in die Planung einzubeziehen“ – gemeint ist ein größtmöglicher Abstand der Straße. „Zum einen rückt die Trasse näher an den Ort, gleichzeitig soll es keinen Lärmschutz geben – das passt nicht zusammen“, kritisierte zuvor Ingrid Richter (CDU).

„Es ist positiv zu bewerten, dass kein Lärmschutz benötigt wird. Der würde nur so ausgelegt, dass der Grenzwert genau eingehalten wird“, erläuterte Alexander Wollny. Die berechnete Lärmbelastung liege dagegen noch unter diesem Grenzwert.

co

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