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Ärger über Äste: Gifhorner kritisiert die Stadt

Sturmschäden durch Bäume Ärger über Äste: Gifhorner kritisiert die Stadt

Helmut Stock hat Ärger mit riesigen Ästen, die von einem städtischen Grundstück in seinen Garten hinein ragen. „Die Stadt kümmert sich nicht“, ist der 67-Jährige sauer, der vor fünf Jahren aus Helmstedt an den I. Koppelweg gezogen ist. Stock will den Zustand nicht akzeptieren und fordert die Verwaltung zum Handeln auf.

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Sieht die Stadt als Grundstückseigentümer in der Pflicht: Helmut Stock ärgert sich über Äste, die auf sein Grundstück ragen.

Quelle: Lea Rebuschat

Gifhorn. „Die Äste von fast 25 Meter hohen Eichen und Kiefern ragen teilweise mehr als fünf Meter in den Garten hinein“, erklärt der 67-Jährige. Insbesondere bei Sturm komme es immer wieder zu unschönen Vorfällen. „Die Dachplatten meines Geräteschuppens, in dem ich Kaminholz einlagere, wurden bereits durch herab stürzende Äste beschädigt - das kann so nicht weiter gehen“, schimpft Stock. Erstmals habe er 2015 mit der Stadt Kontakt aufgenommen, um auf diesen „unhaltbaren Zustand“ hinzuweisen. Auf dem städtischen Grundstück - es befindet sich zwischen der Flatower Straße und I. Koppelweg und bietet Platz für einen Kinderspielplatz - befinden sich unzählige Laub- und Nadel-Bäume. „Der Mindestabstand zu den Privatgrundstücken ist beim Pflanzen der Bäume nicht eingehalten worden - darum gibt es jetzt die Probleme“, steht für den 67-Jährigen fest.

„Ich kann die Hälfte des Gartengrundstücks nicht nutzen und habe auch Angst, meine elfjährige Enkeltochter im Garten spielen zu lassen“, sagt der 67-Jährige.

„Die Regulierung des Sturmschadens am Dach meines eigenen Holzunterstandes hat meine Versicherung abgelehnt und mich an die Stadt verwiesen“, berichtet Stock verärgert.

„Das ist nicht unser Problem“, habe ein Mitarbeiter der Stadt am Montag bei einem Ortstermin geäußert - und damit gibt sich der 67-Jährige nicht zufrieden. „Wenn Äste von einem Privatgrundstück auf ein städtisches Grundstück ragen - beispielsweise Fuß- oder Radweg -, droht den Bürgern sofort ein Bußgeld“, will Stock die Stadt nicht aus der Verantwortung lassen.

ust

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