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Ärger: Ratspost Tage lang unterwegs

Gifhorn Ärger: Ratspost Tage lang unterwegs

Knatsch zwischen Stadtverwaltung und Post: Die Unterlagen für die Kommunalpolitiker sind zu lange unterwegs.

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Warten auf Verwaltungsunterlagen aus dem Gifhorner Rathaus: Insbesondere Ortsratsmitglieder sind sauer über zu spät zugestellte Ratspost. Die Stadt hat sich bei der Post beschwert.

Quelle: Photowerk (sp)

Gifhorn. Um über die Sanierung von Schulen, Kitas oder den Bau von Radwegen beschließen zu können, benötigen Gifhorns Politiker Verwaltungsvorlagen. Diese Unterlagen aus dem Rathaus landen insbesondere bei vielen Ortsratsmitgliedern verspätet im Briefkasten. Die Stadt gibt der Post die Schuld und hat nachgehakt.

„Es liegt nicht an der Stadtverwaltung“, reagierte Kämmerer Rainer Trotzek auf entsprechende Kritik aus den Reihen des Gamsener Ortsrates. „Wir schicken die Ratspost am Freitag auf den Weg - normalerweise müssten die Unterlagen am Samstag beim Empfänger sein“, so der Fachbereichsleiter. Die Realität sehe jedoch anders aus. Häufig würden Mitglieder der Ortsräte die wichtige Post erst am Montag erhalten. „Manchmal trudelt sie sogar erst am Dienstag ein - und das, obwohl wir keine großen Pakete verschicken“, so Trotzek.

„Wir haben reagiert“, erklärt auch Wolfgang Dierken, Fachbereichsleiter des Inneren Dienstes der Stadt. Bereits vor mehr als sechs Wochen habe sich die Verwaltung an einen Ansprechpartner der Deutschen Post AG in Hamburg gewandt. „Zielgerichtet sollte im Postvertriebszentrum Braunschweig der Problemursache auf den Grund gegangen werden“, so Dierken. Inzwischen seien die Beschwerden aus der Politik weniger geworden.

„Es gibt noch immer Ratskollegen, die ihre Post mit Verspätung erhalten“, weiß jedoch Dirk Reuß, Ortsbürgermeister in Gamsen. „Die Post muss sich endlich bewegen“, steht für Reuß fest. Gifhorns Stadtverwaltung behält das Problem im Blick. „Ratsmitglieder sollten sich mit Beschwerden direkt an uns wenden, damit wir die Post konkret auf diese Fälle ansprechen können“, sagt Trotzek.

ust

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