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Gifhorn Stadt Adebar auf dem Vormarsch: Storchenbestand nimmt zu
Gifhorn Gifhorn Stadt Adebar auf dem Vormarsch: Storchenbestand nimmt zu
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00:21 24.04.2014
Adebar kreisweit auf dem Vormarsch: Auch die Störche Friedolin und Frieda brüten bereits auf dem Stationsschornstein des Leiferder Nabu. Quelle: Hilke Kottlick (Archiv)
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„Normalerweise ist der 1. Mai der Zeitpunkt, an dem eine erste Zwischenbilanz der Storchensaison Sinn macht“, so Behrmann. Zwar kommen auch danach noch Störche, doch meist sind es jüngere, oft auch noch nicht brutreife. Mit jedem weiteren Tag der Ankunft nach dem 1. Mai verringere sich die Aussicht auf eine erfolgreiche Brut. „In diesem Jahr allerdings hatten wir kaum einen Winter“, sagt er. Die Natur sei zwei bis drei Wochen weiter als sonst - entsprechend eher seien auch Störche eingetroffen.

Anlass für eine Bilanz: Im Kreis Gifhorn ließen sich Behrmann zufolge im Vorjahr 36 Storchenpaare und zwei Einzelstörche, also 74 Störche nieder. Jetzt sind es schon 34 Paare und ein Einzelstorch, also 69 Störche. Von den Neststandorten mit Storchenpaaren im Vorjahr sind laut Behrmann bisher besetzt: Ahnsen, Ausbüttel, Betzhorn, Calberlah, Dannenbüttel, Didderse, Ettenbüttel, Kästorf, Giebel, Hankensbüttel, Hoitlingen, Hülperode, Jembke, Kaiserwinkel, Klein Schwülper, Knesebeck, Leiferde/Schornstein, Mast und Gehege, Lüben, Parsau im Ort, Radenbeck, Rötgesbüttel, Triangel, Ummern, Vollbüttel, Wagenhoff, Wahrenholz, Wasbüttel, Wesendorf, Westerholz und Weyhausen-West.

Noch nicht besetzt sind: Bergfeld, Hillerse, Vorhop und Weyhausen-Süd. Dafür gibt es dem Storchenbeauftragten zufolge erstmals ein Paar auf der neuen Nisthilfe am Triftweg in Isenbüttel. In Rühen, wo im Vorjahr lediglich Besuchsstörche waren, hat sich ein Paar niedergelassen, ebenfalls in Neudorf-Platendorf. „Da wir weitere Störche erwarten, sind die Aussichten gut, dass sich der Bestand erhöhen wird.“

hik

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