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Acht Poeten dichten um die Wette

Gifhorn Acht Poeten dichten um die Wette

Gifhorn. Acht Poeten traten an zum modernen Dichterwettstreit: Im restlos ausverkauftem Saal des FBZ Grille traten junge literarische Talente aus der Region zum Poetry Slam an, sich in Qualität ihrer Texte und ihrer Performance zu messen.

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Debüt beim Poetry Slam: Jana Knösel aus Gifhorn war zum ersten Mal dabei und schrammte nur knapp am Einzug ins Finale vorbei.

Quelle: Kiesbye

Die Regeln des Poetry Slam: jeder Auftritt ist auf fünf Minuten begrenzt, nur selbstverfasste Texte vortragen, Verkleidungen und Requisiten sind verboten. Die Jury ist das Publikum: Vor Beginn verteilte Veranstalter Patrick Schmitz zehn Wertungskarten. Mit diesen wird die Performance mit einem bis sechs Punkten bewertet.

Neben sieben Literaten größtenteils aus Braunschweig und Helmstedt trat auch eine Gifhornerin an: Die 17-jährige Jana Knösel bestieg zum ersten Mal eine Poetry-Slam-Bühne. „Ich bin sehr aufgeregt“, gab sie vor ihrem Auftritt zu.

Sie erzählte, dass sie schon oft als Zuschauerin bei Poetry Slams war und sich dachte, das könne sie auch mal probieren. „Ich hab nur mal so hier in der Grille angefragt, ob man mitmachen könnte, und plötzlich war ich schon dabei.“ Ihr Text über Farben, die einem das Leben beschert, und wie es von rot zu blau wechselt, wenn einen die große Liebe verlässt, kam gut an beim Publikum. Sie ergatterte 47 von 60 möglichen Punkten. „Ein großartiges Poetry Slam-Debüt“, kommentierte Moderator Tom Wunram.

Knapp schlitterte die Gifhornerin am Einzug ins Finale vorbei: Die drei Bestplatzierten Dominik Bartels mit 54 Punkten sowie Stiller Poet und Lo Behrends mit jeweils 50 Punkten stritten in Wort-Performance erneut um Siegertitel und Hasentrophäe. Sieger wurde der Braunschweiger Stiller Poet, im Recall erreichte er die volle Punktzahl für seinen Vortrag „Ist das Kunst oder kann das weg?“.

kye

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