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Gifhorn Stadt Acht Bewerber im Wahlkreis Gifhorn/Peine
Gifhorn Gifhorn Stadt Acht Bewerber im Wahlkreis Gifhorn/Peine
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19:00 26.07.2017
Platz im Parlament angestrebt: Acht Bewerber gibt es im Wahlkreis Gifhorn/Peine. Quelle: dpa
Gifhorn/Peine

Für den Wahlkreis Gifhorn-Peine lassen sich folgende acht Bewerber aufstellen:
Hubertus Heil (SPD), Ingrid Pahlmann (CDU), Holger Flöge (FDP), Stefanie Weigand (Grüne), Klaus Brinkmann (Linke) sowie Rupert Ostrowski (AfD). Die Grundvoraussetzungen für eine Beteiligung an der Bundestagswahl erfüllt auch die Kleinpartei Bündnis C – Christen für Deutschland, die nach eigenem Bekunden ihre Politik an christlichen Werten ausrichtet. Hier hat sich Dieter Schlottmann aufstellen lassen. Peter Volker Kunick geht als Kandidat für die Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands (kurz: MLPD) ins Rennen.

Von den mindestens 598 Bundestagsmandaten werden 299 direkt in den Wahlkreisen vergeben. Hier erhält derjenige Kandidat das sogenannte Direktmandat, der die meisten Erststimmen der Wähler in seinem Wahlkreis für sich gewinnen kann.

Das Rennen um das Direktmandat im Wahlkreis 45, der die Landkreise Peine und Gifhorn – ohne die beiden Samtgemeinden Boldecker Land und Brome – umfasst, haben in der Vergangenheit ausschließlich die Kandidaten von SPD und CDU unter sich ausmachen können.

„Insgesamt umfasst der gesamte Wahlkreis Gifhorn-Peine etwa 220.000 Wähler, alleine im Landkreises Gifhorn sind es zirka 115.000 Wahlberechtigte“, erklärt Sigrid Schumann vom Landkreis Gifhorn. Die Organisation der Bundestagswahl im Wahlkreis erfolgt übrigens im Wechsel zwischen den Landkreisen Peine und Gifhorn. Nachdem 2013 der Landkreis Peine die Organisation übernommen hat, ist in diesem Jahr der Landkreis Gifhorn für die Durchführung der Bundestagswahl zuständig.

Am Freitag, 28. Juli, findet nun die Kreiswahlausschuss-Sitzung über die Zulassung der Kreiswahlvorschläge im Wahlkreis Gifhorn-Peine ab 11 Uhr im Gifhorner Schloss statt. „Erst danach erfolgt der Druck der Stimmzettel“, erklärt Loos. Der früheste Termin für die Ausgabe der Briefwahlunterlagen durch die Gemeinden sei auf den 14. August datiert.

Von Anna Gröhl

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