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Abwassergebühr: Künftig gesplittete Abrechnung

Sassenburg Abwassergebühr: Künftig gesplittete Abrechnung

Sassenburg . 2015 sollen auch in der Gemeinde Sassenburg gesplittete Abwasserentgelte eingeführt werden. Dazu informierten auf der Ratssitzung in Grußendorf Wasserverbandsvorsteher Heinrich Wrede und sein Geschäftsführer Andreas Schmidt ausführlich.

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Splitt: Die Abrechnung für Schmutzwasser und Regenwasser soll ab 2015 in der Gemeinde Sassenburg getrennt erfolgen. Der Wasserverband nimmt 2014 Berechnungen vor.

Dabei bedeutet die Splittung es Entgeltes, dass künftig die Gebühren für Abwasser und Regenwasser getrennt abgerechnet werden.

Vorteil für alle, die ihre Regenwasser versickern lassen: sie zahlen künftig nur noch für das Abwasser und kein Geld mehr für Niederschlagswasser. Bislang habe man die Abrechnungen nicht getrennt, so Heinrich Wrede, doch: „Das geht nur, wenn das Regenwasser zwölf Prozent der eingeleiteten Gesamtmenge nicht überschreitet. Ab 18 Prozent müssen wir die Abrechnung splitten.“ Und genau dies werde im Gemeindegebiet 2014 geprüft.

Andreas Schmidt erklärte, „dass mit dem Niedrigwasserentgelt keine zusätzliche Einnahmequelle geschaffen wird.“ Da Trennung und spätere Überwachung der Entgelte Kosten verursachen, würde für Bürger, die sowohl Regenwasser als auch Abwasser in den Kanal einleiten, „die Gebühr geringfügig teurer werden“, so Schmidt.

Es würden im Internet bereits Zahlen kursieren: „Das sind Zahlen, die aus der Luft gegriffen sind, da wir selbst überhaupt noch keine Zahlen haben.“ Deshalb würden 2014 alle überbauten Flächen angeschaut und entsprechende Werte ermittelt. Die Bürger würden anschließend einen Vorschlag des Wasserverbandes, für wie viele Quadratmeter sie zu zahlen hätten, erhalten. „Dagegen kann Einspruch erhoben werden. Es gibt zudem keinen Anschlusszwang.“

Und Schmidt meinte abschließend: „Wer auf seinem Grundstück versickern kann, der sollte das tun.“

cha

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