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Gifhorn Stadt Positive Bilanz und großer Umzug
Gifhorn Gifhorn Stadt Positive Bilanz und großer Umzug
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20:00 24.06.2018
Großer Umzug durch Gifhorn: Diverse Vereine unterstützten die Schützen. Quelle: Michael Franke
Gifhorn

Bei leichtem Nieselregen zog sich der Schützenumzug am Sonntag durch Gifhorns Innenstadt, Hunderte marschierten mit, Hunderte säumten die Umzugsroute.

Überall an den Straßenrändern hatten sich Gifhorner eingefunden, um den großen Umzug von Schützen und Vereinen durch die Innenstadt zu verfolgen. Es gab einiges zu sehen, nur das Wetter spielte – wie so oft während dieses Schützenfestes – wieder mal nicht mit.

Der Königszug – 9. Zug USK – wurde mit Applaus auf dem Marktplatz begrüßt. Bürgermeister Matthias Nerlich, König Dirk Waldecker und die drei Andermänner Hartmut Hanke, Joachim Keuch und Andreas Brandt nahmen die Parade ab, bevor sich der von zahlreichen Musikzügen begleitete Zug aus Schützen und Vertretern diverser Gifhorner Vereine durch die Fußgängerzone in Bewegung setzte. Einige Schützen trugen Trauerflor zum Gedenken an den Schützenkönig von 2014 Heinz-Hermann Thiel, der am Freitag gestorben war.

Mitglieder vom Radsportverein Löwe spielten unterwegs ein bisschen Radball und zeigten Kunststückchen, die Cheerleader des MTV führten Wurffiguren vor, und überall regnete es Bonbons – manchmal auch auf den Zug. Die Schützenkorps ließen das Fest mit Party und Ball ausklingen.

Sperrmüll und Kräutermarkt kritisch angemerkt

Dass just zum Auftakt des Schützenfestes Sperrmüll war, und dass parallel zum Schützenfest im Schloss Kräutertag war, „das muss beides nicht sein“, stellte Bürgermeister Matthias Nerlich beim Abschlussgespräch fest. „Man sollte sich auf ein einziges Highlight in der Stadt pro Wochenende einigen können.“

Zwei historische Fakten erinnerte Dr. Klaus Meister vom Kulturamt der Stadt: „Die Gifhorner Schützenordnung stammt von 1661, aus dieser Zeit stammt auch das Motto ,Eintracht und Bürgersinn’. Und wir haben die dritte Schützenkette.“ Die beiden Vorgänger hängen in der Vitrine im Lesesaal der Stadtbücherei.

Majore sind sich einig

USK-Major Karsten Ziebart und BSK-Major Carsten Gries waren sich einig: „Es gibt nichts an Negativem festzustellen.“ Gries freute sich, dass der Rat während des Schützenfestes „außerordentlich gut vertreten“ war, „an allen Tagen“. Und er freute sich, dass auch der 2. Andermann Joachim Keuch dem Schritt des Königs Dirk Waldecker gefolgt war und nun Mitglied im BSK ist.

Ziebarts Vorgänger als Major des USK Ulrich Gasa, der am Sonntag auch Geburtstag feierte, informierte, dass der Schmuck des Stadthallen-Kreisels – eine Idee, die er mit dem USK zusammen ausgeheckt hatte – keine Einjahresfliege bleiben soll. „Im Gegenteil, wir möchten dort einen Stamm mit den Wappen der beiden Korps und der Stadt und des Rates installieren.“ Schließlich solle es kein USK-Schmuckwerk sein, sondern schlicht den Ort aufwerten, an dem sich die Schützen während des Schützenfests am häufigsten aufhalten „und der bislang schmucklos war“.

König dankt für viele tolle Gespräche

Und König Dirk Waldecker stellte fest: „Mir war vorher nicht bewusst, welchen Stellenwert das Schützenfest in Gifhorn hat.“ Er dankte für „Zuspruch und Unterstützung und viele tolle Gespräche“.

Von Christina Rudert

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