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Gifhorn Stadt Abschiebung: Das sind die Zahlen im Kreis
Gifhorn Gifhorn Stadt Abschiebung: Das sind die Zahlen im Kreis
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12:00 22.09.2018
Abschiebungen: 13 Mal griff der Landkreis in 2018 zu diesem Mittel. Quelle: Archiv
Landkreis Gifhorn

Den größten Anteil machen mit 236 Personen Asylbewerber von der Elfenbeinküste aus, gefolgt vom Irak mit 108 Flüchtlingen. Aus Afghanistan leben 101 Asylbewerber im Landkreis, aus dem Sudan 92, aus Georgien 75 und aus dem Iran 73. Es folgen Guinea mit 54 Geflüchteten, die Russische Föderation mit 48 Personen, Pakistan mit 43 Menschen, Syrien mit 37, Türkei 36, Nigeria und Montenegro 27, Albanien 26, Liberia 24, staatenlos 20, Moldau und Somalia 19, Armenien 16, Mazedonien 15, ungeklärt 14, Republik Moldau 13, Libanon zwölf und Eritrea elf sowie Algerien und Simbabwe je zehn Geflüchteten.

In ihre Heimatländer abgeschoben worden sind in diesem Jahr bislang 13 Asylbewerber. 34 haben den Landkreis freiwillig vor Ablauf ihrer Duldung verlassen, 16 sind aufgrund eines Dublin-Verfahrens in das EU-Land zurückgeschickt worden, das sie als erstes betreten haben – das sind 63 Flüchtlinge, die Deutschland wieder verlassen haben. 2017 gab es laut Ebel 135 Ausreisen, davon 85 auf freiwilliger Basis, 29 aufgrund eines Dublin-Verfahrens und 21 Abschiebungen.

Die Rechtslage sieht vor, dass ein abgelehnter Asylbewerber, der sich in einer Ausbildung befindet, diese Ausbildung beenden darf und über diese Zeit hinaus eine zweijährige Duldung bekommt, um in dem Beruf zu arbeiten. „Es ist rechtlich nicht erlaubt, abgelehnte Asylbewerber, die sich in einer Ausbildung befinden, abzuschieben“, so Ebel. Eine Erwerbstätigkeit stelle jedoch kein Abschiebehindernis dar.

Von Christina Rudert

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