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Abgasaffäre: VW-Aufsichtsrat spricht beim CDA

Gifhorn Abgasaffäre: VW-Aufsichtsrat spricht beim CDA

Gifhorn. Die Abgas-Affäre ist für VW mit dem Vergleich in den USA noch nicht ausgestanden. Das an sich gesunde Unternehmen stehe vor großen Herausforderungen, es sei offen, in welcher Form es die Auseinandersetzungen überleben werde, so VW-Aufsichtsratsmitglied Uwe Fritsch Dienstagabend bei einer Diskussion bei der christlich-demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA) in Gifhorn.

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Besuch in Gifhorn: VW-Aufsichtsratsmitglied Uwe Fritsch sprach nun bei der CDA über die Abgas-Affäre.

Quelle: Chris Niebuhr

Fritsch betonte, der Vergleich sei zwar ein Meilenstein in der Aufarbeitung der Affäre um die „absolut kriminelle Manipulation von Motorsteuergeräten“. VW habe jedoch einen enormen weltweiten Vertrauensverlust erlitten durch die Affäre. Es werde nicht einfach nur Zeit brauchen, das Vertrauen wieder zu erlangen. Zugleich gebe es erhebliche Belastungen durch die Strafzahlungen, das Unternehmen habe 16,2 Milliarden Euro dafür zurückgestellt. „Eine unvorstellbare Summe. Im vorigen Jahr lag der Gewinn bei zwölf Milliarden Euro, jetzt steht mit 1,4 Milliarden Euro der höchste Verlust in der Geschichte in den Büchern“, sagte Fritsch.

Das Geld fehle VW nun für wichtige Investitionen in Zukunftsthemen wie Digitalisierung und alternative Antriebe, etwa autonomes Fahren und E-Mobilität. Allein dafür seien rund zehn Milliarden Euro in den kommenden zwei Jahren erforderlich. „Wir müssen umsteigen in einer Phase, in der wir das Geld nicht haben. Andere tun es und sind schneller“, mahnte Fritsch. Und: „Wir wollen nicht die verlängerte Werkbank von Unternehmen wie Google und Apple werden!“

cn

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