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Abgas-Affäre: Werkstätten wappnen sich für VW-Rückruf

Gifhorn Abgas-Affäre: Werkstätten wappnen sich für VW-Rückruf

Gifhorn. Auch die Vertragswerkstätten im Kreis Gifhorn stellen sich auf eine nie dagewesene Rückrufaktion wegen des VW-Abgasskandals ein. Dass Sonderschichten und Überstunden auf Drängen des Kraftfahrtbundesamtes früher als bislang gedacht angesagt sein könnten, wollten sie nicht kommentieren.

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Dieselmotor von VW: Um die vielen Umrüstungen im Zuge der Abgas-Affäre zu stemmen, müssen die Mitarbeiter in den Werkstätten sich auf Überstunden einstellen.

Wie viele Autos mit den Mogel-Motoren müssen wann und auf welche Art und Weise umgerüstet werden? Den genauen Ablauf wissen die Werkstätten noch nicht. Aber auf eines haben sie sich schon eingestellt: „Es geht nur über Mehrarbeit“, sagt Andreas Plagge von Schlingmann. Ziel sei höchste „Kundenzufriedenheit“ durch Flexibilität.

Darauf hat auch Kühl-Chef Ralph Buchweitz die Belegschaft eingestimmt. „Unsere Mitarbeiter stehen bereit. Wir haben schon mit dem Betriebsrat gesprochen.“

Müssen Kunden dann länger auf einen „normalen“ Termin etwa zur Inspektion warten? Innungsobermeister Stefan Pingel rechnet fest damit. Er erwartet auch, dass Kunden von Vertrags- auf die freien Werkstätten ausweichen. Er hat das Beispiel mit den Hagelschäden aus dem Jahr 2013 noch vor Augen: „Der Ansturm war da.“ Es habe in vielen Fällen vier bis sechs Wochen Wartezeiten auf einen Termin gegeben.

Und das, obwohl man damals mit Experten für das Ausbeulen aus dem Ausland in leer stehende Hallen ausweichen konnte. Die Möglichkeit für eine solche Kapazitätserweiterung sieht Pingel aber diesmal nicht. Ihm zufolge können die Umrüstungen nur in den Werkstätten mit den Stamm-Mitarbeitern erfolgen.

Und Auftragsspitzen mit zusätzlichem Personal auffangen? „Neue Mitarbeiter würde ich gern einstellen“, sagt Plagge. Doch wie er weiß auch Pingel: „Sie kriegen keine Leute.“

rtm

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