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Ab 29 Jahren öffnet sich die Lohnschere

Meine Ab 29 Jahren öffnet sich die Lohnschere

Meine. Frauen müssen länger arbeiten, um auf das gleiche Gehalt wie ihre männlichen Kollegen zu kommen: Im Schnitt müssten sie bis zum 21. März arbeiten, um die Differenz von 22 Prozent aus dem Vorjahr auszugleichen. Am 21. März, dem Equal-Pay-Day, machte die Papenteicher Gleichstellungsbeauftragte Dr. Ursula Kansy darauf mit einer Aktion aufmerksam.

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„Finanzieller Silvestertag für Frauen“: Frank Jung (v.l.), Renate Kopka, Ines Kielhorn und Dr. Ursula Kansy machten gestern am Equal-Pay-Day auf die ungleiche Bezahlung von Männern und Frauen aufmerksam.

Quelle: Photowerk (co)

In vielen Geschäften im Papenteich erhielten Frauen am Freitag auf einzelne Waren oder sogar aufs gesamte Sortiment 22 Prozent Rabatt. „Ich bin begeistert, wie viele Läden die Aktion unterstützt haben“, freute sich Kansy.

Der 21. März sei der „finanzielle Silvestertag“ für Frauen. Darum gab’s am Eingang des Rathauses neben Infomaterial zum Thema auch Marzipanschweinchen. 22 Prozent weniger Gehalt, daraus resultiere eine Rentenlücke von 60 Prozent. „Selbst gut ausgebildete Frauen werden oft schlechter bezahlt als Männer“, so Kansy. Typische Frauenberufe wie Sozialpädagogin seien traditionell schlechter bezahlt, viele Frauen würden für die Familie ihr Berufsleben unterbrechen. Deutlich werde das an der Gehaltsentwicklung nach Lebensalter. Ab 29 Jahren gehe die Lohnschere bei Männern und Frauen auseinander. Und es sei fraglich, ob Mini-Jobs oder Teilzeitarbeit wirklich eine Chance für den Wiedereinstieg in den Beruf böten oder vielmehr eine Falle seien.

- Zum Thema Minijobs und Teilzeitarbeit wird am Dienstag, 25. März, von 9 bis 12 Uhr ein Workshop in den Räumen des Kinderschutzbundes an der Winkeler Straße 2b in Gifhorn angeboten.

co

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