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Gifhorn Stadt ARD-Talkrunde: Tafel-Chefin redet Tacheles
Gifhorn Gifhorn Stadt ARD-Talkrunde: Tafel-Chefin redet Tacheles
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15:48 18.02.2016
Berichtete aus ihrem Alltag: Gifhorns Tafel-Chefin Edeltraud Sack war Mittwoch zu Gast der ARD-Talkrunde „Maischberger“. Quelle: Posselt
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Gifhorn

Sack nahm kein Blatt vor den Mund. Sie berichtete vom mulmigen Gefühl der „Muttchen“ zwischen Gruppen von „jungen, dynamischen Leuten“, weshalb die Tafel inzwischen die Ausgabe trennt und der Mittwoch den Flüchtlingen allein gehört. „Die Spannung unten an der Basis wächst“ - angesichts immer mehr Bedürftiger. Rentner und andere fragten sich: „Was kommt auf uns zu?“

Obergrenzen bei der Lebensmittelausgabe? „Wenn es mehr Bedürftige werden, müssen wir in kleineren Mengen verteilen“, sagte Sack. Sie blickte über den Ausgabetresen der Tafel hinaus, die sich auch vor Ort an Schulen engagiert: „Wir haben Schulen, wo Kinder aus 28 Nationalitäten sind. Die Lehrer sind überfordert.“

„Es war schon anstrengend“, sagt Sack im AZ-Gespräch über den Fernseh-Auftritt. Aber die Vorbereitung durch das Maischberger-Team sei wirklich gut gewesen. Und die Moderatorin sei sehr professionell und habe einem die Nervosität genommen. Auch die Runde der Gesprächspartner habe ihr gefallen, sagt Sack. „Da war kein Kauderwelsch, wie es sonst schon mal vorkommt.“

Gestern hatte Sack einen Ruhetag, heute wird sie wieder am Ausgabetresen der Gifhorner Tafel im Paulsumpf stehen, so wie es in einem Filmbeitrag zur Talkshow zu sehen war. Feedback zum Auftritt sei schon per Smartphone gekommen. Viele Bekannte hätten die Sendung verfolgt.

rtm

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