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A39: Infos zur Planfeststellung

Weyhausen A39: Infos zur Planfeststellung

Weyhausen . Eigentlich wollte die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr nur über das Planfeststellungsverfahren für den A39-Abschnitt Weyhausen-Ehra informieren. Zumindest zeitweise entwickelte sich die Veranstaltung am Dienstagabend im Weyhäuser Dorfgemeinschaftshaus aber zum Schlagabtausch zwischen Autobahngegnern- und planern. Einige wichtige Infos gab es für die knapp 200 Besucher dann aber doch noch.

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Thema A 39: Die Landesbehörde für Straßenbau informierte gestern Abend zum Planfeststellungsverfahren

Quelle: Michael Uhmeyer

Der Sinn des A39-Weiterbaus, die B4 als womöglich bessere Alternative und die Aufforderung des Grünen-Kreistagsabgeordneten Frank-Markus Warnecke, die Planungen einzustellen: Gleich zu Beginn musste Behörden-Geschäftsbereichsleiter Bernd Mühlnickel klarstellen: „Wir sind manchmal mit unpopulären Maßnahmen unterwegs. Aber wir machen keine Verkehrspolitik. Unser Auftrag ist es, die A39 zu planen.“

Und dabei ist die Behörde mit der Einleitung des Planfeststellungsverfahrens auf einem der letzten Abschnitte angelangt. Dabei haben alle vom A39-Bau Betroffenen die Möglichkeit, die Unterlagen einzusehen - es handelt sich dabei um 25 Aktenordner oder ein Gigabyte Datenmaterial. Dabei müssen die Einwendungen zumindest „etwas begründet“ sein, wie Projektleiter Michael Peuke erklärte. Er gab Einsicht in Aufbau und Themen der Planungsunterlagen und auch Hinweise, wie diese zu lesen sind.

Die Fragen der Besucher drehten sich um die Themen Lärmschutz, Verkehrssicherheit- und belastung, mögliche Umleitungsstrecken oder die Rastanlage zwischen Tappenbeck und Jembke. Peuke und Mühlnickel rieten immer wieder: „Schreiben Sie Einwendungen. Dann müssen wir uns damit befassen.“

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AZ-INFO: Der Zeitplan

Die Planungsunterlagen sollen vom 23. Oktober bis zum 5. Dezember öffentlich ausliegen, unter anderem bei den Samtgemeinden Brome und Boldecker Land sowie bei den betroffenen Gemeinden. Die Landesbehörde will sie auf ihrer Homepage veröffentlichen.

Bis zum 19. Dezember haben Privatleute und Verbände Zeit, Einwendungen zu schreiben.

In den folgenden Monaten werden die Einwendungen bearbeitet und erörtert. Zuletzt steht der Planfeststellungsbeschluss, der das Baurecht besiegelt. Erst dann besteht die Möglichkeit zur Klage.

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