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A 39: Bürgerinitiative stellt Anträge an Gemeinderat

Jembke A 39: Bürgerinitiative stellt Anträge an Gemeinderat

Jembke. Rund eineinhalb Jahre nach ihrer Gründung hat die Bürgerinitiative Natürlich Boldecker Land jetzt zum ersten Mal schriftliche Anträge an den Jembker Gemeinderat gestellt.

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Protest gegen die A 39: Die Bürgerinitiative Natürlich Boldecker Land hat Anträge zum Autobahnbau an den Jembker Gemeinderat gestellt.

Quelle: Chris Niebuhr (Archiv)

Es geht dabei um einen Begleitausschuss zum Thema Verkehr, das Planfeststellungsverfahren zum A-39-Weiterbau und das A-39-Gutachten der Samtgemeinde Boldecker Land (AZ berichtete).

Die BI hat einen Brief an alle Jembker Ratsmitglieder verteilt. Darin zweifelt die BI eine offizielle Verkehrsuntersuchung der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr an. Laut offiziellen Zahlen fahren derzeit jeden Tag 12.900 Fahrzeuge durch Jembke, nach Bau der A 39 wären es 6500. Eine Analyse der Bürgerinitiative hingegen ergibt derzeit 20.500 Fahrzeuge und nach Bau der A 39 noch 14.000. Das Fazit der BI: Einzige Lösung für die Jembker Verkehrsprobleme sei eine Umgehungsstraße.

Die BI will deshalb einen Begleitausschuss zum Thema Verkehr gründen, der unter anderem eine eigene Verkehrszählung durchführen soll. Zum A-39-Planfeststellungsverfahren beantragt die BI, dass sich die Gemeinde einen Rechtsbeistand nimmt, um Einwände zu prüfen, und dass die Gemeinde Bürger bei Einwänden unterstützt. Zudem soll die Gemeinde beim Niedersächsischen Verkehrsministerium die Aussetzung des Verfahrens beantragen, bis geklärt ist, ob B-4-Ausbau oder A-39-Bau realisiert werden. Für die Umsetzung all dieser Punkte bietet die BI ihre Unterstützung an.

Bürgermeister Henning Schulze sicherte bereits zu, dass sich der Rat mit den Anträgen beschäftigen wird. Allerdings nicht bei der Sitzung am kommenden Mittwoch, sondern erst im November. Die Anträge seien zu kurzfristig gestellt worden.

alb

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