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Gifhorn Stadt Bezirksförster pflanzen 88 Hektar neuen Wald
Gifhorn Gifhorn Stadt Bezirksförster pflanzen 88 Hektar neuen Wald
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00:27 09.06.2018
Aufforstung von Windwurfflächen: Die Bezirksförster Thorsten Schäfer (li.) und Ingo Delion auf einer von Friederike kahlgepusteten Fläche bei Martinsbüttel, die sie jetzt neu bepflanzt haben. Quelle: Cagla Canidar
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Gifhorn

Vor-Ort-Termin im Wald bei Martinsbüttel: Die Bezirksförster Ingo Delion und Thorsten Schäfer vom Forstamt Südostheide stehen auf einer von Friederike im Januar freigefegten Waldfläche. Gleich daneben ist eine bereits wieder mit zartem Grün überwucherte Fläche, die gut ein Jahr zuvor Windwurffläche war. Und noch einen Steinwurf weiter steht junger Wald, der nach Orkan Kyrill 2007 gepflanzt wurde. Die beiden Förster haben hier auf engem Raum geballte Auswirkungen der Wetterextreme vor Augen.

270.000 neue Bäume

Rund 88 Hektar Brach- und Windwurfflächen haben sechs Bezirksförstereien in diesem Frühjahr mit 270.000 neuen Bäumen bepflanzt. Im vorigen Jahr waren es rund 800.000 Pflanzen auf 200 Hektar. Der Unterschied hat einen triftigen Grund.

„Eine Schwierigkeit waren die Orkane im Sommer und Oktober“, sagt Delion. Erst sei viel Holz gefallen, dann die Nässe in den Boden gekommen. „Bis Mitte Mai stand das blanke Wasser in den Wäldern“, sagt Schäfer. Folge: Die massenhaft umgestürzten Bäume mussten mühsam entfernt werden, und für die Pflanzarbeiten auf den Windwurfflächen hatten die Förster dann nur etwa vier Wochen Zeit. „So kurz habe ich es noch nie erlebt“, sagt Schäfer. Delion setzt darauf, dass nach der Herbstpflanzung die Bilanz für 2018 so aussieht: rund 400.000 neue Bäume auf 130 Hektar.

Zwei Drittel Nadelbäume

Zwei Drittel der neuen Pflanzungen sind Nadelbäume der Sorten Fichte, Kiefer, Lärche – diese Pfahlwurzeler stehen auch nach Friederike noch – und Douglasie, ein Drittel Laubbäume vom Ahorn bis zur Roteiche. Eine gute Durchmischung mindere Waldbrandgefahr, ebenso Massenbefall durch Schädlinge. Beispiele: Laubbäume brennen nicht so schnell wie harzige Nadelbäume; stoße ein Fichtenborkenkäfer auf einen Abschnitt mit Buchen, hemmt das seine Verbreitung.

Doch das Saatgut müssen die Förster erst einmal kriegen. Weil die Orkane deutschlandweit noch weit größere Schäden als in Gifhorn angerichtet haben, sei die Nachfrage entsprechend riesig. Die Baumschulen kämen zurzeit nicht hinterher, sagen Schäfer und Delion. Auf der anderen Seite gibt es aus dem selben Grund viel zu viel gefallenes Holz auf dem Markt.

Von Dirk Reitmeister

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