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Gifhorn Stadt 850 Kilometer lange Friedenswanderung
Gifhorn Gifhorn Stadt 850 Kilometer lange Friedenswanderung
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08:01 29.03.2018
Friedenswanderung durch Osteuropa geplant: Der Bund der Galiziendeutschen macht sich auf den Weg. Quelle: Cagla Canidar
Gifhorn

Um 1800 machten sich Tausende Böhmerwälder und Pfälzer auf den Weg in die Karpaten, um dort etwa 100 Dörfer und Glashütten zu gründen. Unterwegs gewesen seien sie mit Hundegespannen, sagt Hönig. Es seien die Vorfahren der heutigen Galiziendeutschen gewesen, die während des Zweiten Weltkriegs vertrieben wurden und unter anderem in der Region Braunschweig/Wolfsburg eine neue Heimat gefunden haben.

Eine Eroberung neuen Lebensraumes nicht mit Lanzen und Panzern, sondern mit Hacke und Spaten, sagt Hönig zu der Völkerwanderung vor 200 Jahren. „Unsere Leute haben über diese Zeit mit den Polen und Juden friedlich zusammen gelebt.“ Daran wollen er und seine Mitstreiter bei der Friedenswanderung im Sommer erinnern.

Hönig und seine ebenfalls wiedergewählten Stellvertreter Reinhard Kudelka und Hans-Heinrich Piep sowie Edmund Gerstel und Hans-Peter Rippel wollen in drei Wochen 850 Kilometer von Bayrisch Eisenstein bis in das einst deutsche Dorf Steinfels an der heutigen polnisch-ukrainischen Grenze gehen – mit großen Veranstaltungen an Start und Ziel. Ihre geplante Strecke sei historisch belegt mit einem Reisepass des Königreichs Böhmen. „Wir wollen 40 bis 50 Kilometer am Tag schaffen.“

Ohne Training geht das nicht. Hönig zum Beispiel hat vor zwei Jahren sein Auto abgeschafft. „Ich versuche, alles zu Fuß zu machen. Ich gehe jeden Tag zehn bis 20 Kilometer.“ Dennoch steht auch für ihn fest: „Das wird schon eine Herausforderung.“

Von Dirk Reitmeister

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