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800 Flüchtlinge:„Kapazitätsgrenze ist erreicht“

Gifhorn 800 Flüchtlinge:„Kapazitätsgrenze ist erreicht“

Die vom DRK betriebene Notunterkunft auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz Lessien kann ab sofort keine weiteren Flüchtlinge mehr aufnehmen. „Wir betreuen inzwischen 803 Menschen - die Kapazitätsgrenze ist damit erreicht“, erklärte Mittwoch DRK-Kreisverbandschef Stephan Klauert.

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Flüchtlingsunterkunft in Lessien: Auf dem früheren Truppenübungsplatz betreut das DRK mittlerweile mehr als 800 Menschen.Photowerk (mpu Archiv)

Quelle: Michael Uhmeyer

Gifhorn. Ein weiterer Bus mit 40 Flüchtlingen aus Bramsche erreichte am späten Mittwochnachmittag die Notunterkunft in Ehra-Lessien. „Dabei hat es sich erneut um eine Umverteilung aus einer anderen Aufnahme-Einrichtung für Flüchtlinge gehandelt“, erläutert Klauert.

„Die Betreuung und Versorgung von deutlich mehr als 800 Menschen in der von uns betriebenen Unterkunft in Ehra-Lessien ist nicht darstellbar“, so Klauert. Dabei gehe es auch um die Belastung und Sicherheit der unzähligen Ehren- und Hauptamtlichen, für die der DRK-Kreisverband verantwortlich sei. Bei einer Überbelegung seien Konflikte vorprogrammiert, denn die Flüchtlinge müssten dann auf engstem Raum leben.

Klauert verwies in diesem Zusammenhang auf eine Massenschlägerei unter Flüchtlingen in Kassel-Calden: „So etwas wollen wir in unserer Notunterkunft nicht haben.“

„Es geht nun darum, möglichst rasch eine Lösung zu finden“, erläutert der DRK-Vorstand. „Wir haben ein Gespräch angeleitet, um zeitnah alle handelnden Akteure - Land, Landkreis, DRK-Landesverband, Polizei und örtliche Politik - an einen Tisch zu bekommen“, drängt Klauert auf eine rasche Lösung.

Nach AZ-Informationen soll diese Zusammenkunft bereits am Freitag stattfinden.

ust

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