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80 starke Arme bringen Maibaum in die Senkrechte

Gifhorner Marktplatz: Tradition mit Muskelkraft 80 starke Arme bringen Maibaum in die Senkrechte

Jetzt ist der Mai auch ganz offiziell in Gifhorn angekommen, und der leichte Nieselregen war zumindest schon einmal wärmer als in den Tagen zuvor: Seit dem Pflanzen- und Gartenmarkt am Samstag steht wieder der Maibaum auf dem Gifhorner Marktplatz.

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Reine Muskelkraft: Die Feuerwehr hat am Samstag zum Pflanzen- und Gartenmarkt den Maibaum aufgerichtet.

Quelle: Michael Franke

Gifhorn. Die Kraft von 40 zupackenden Feuerwehrleuten - nicht nur Männern - bringt das 18 Meter lange Ungetüm innerhalb von zehn Minuten in die Senkrechte. Während die 80 Arme mit Hilfe von Eisenstangen stemmen, erläutert Moderator Wolfgang Scharfenberg die Hintergründe des Brauchtums - „...gründet sich im 18. Jahrhundert und ist bayrischen Ursprungs“ - sowie technische Daten des Gifhorner Maibaums. Die 38 Schilder kommen auf 650 Kilogramm Gewicht, der Baum selbst auf 450.

Die Feuerwehr hat am Samstag zum Pflanzen- und Gartenmarkt den Maibaum aufgerichtet.

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Alles reine Muskelkraft, die den Baum zum Stehen bringt: „Die Drehleiter wird nicht aktiv eingreifen“, versichert Scharfenberg. Sie sei lediglich zur Sicherheit da. Und zum Schluss wird aus ihrem Korb heraus die Krone mit dem Stadtwappen aufgesteckt. Ebenso aus dem Korb heraus enthüllt Zugführer Udo Kirschmann das 38. Schild, das für seinen 3. Zug des BSK am Maibaum hängt. Am Mittag schließen die Trachtentänzer das feierliche Aufstellen des Maibaums mit dem Bändertanz ab.

Seitdem 1986 zum ersten Mal ein Maibaum errichtet wurde, ist der diesjährige Maibaum der sechste. Für ihn wird es die letzte Saison sein, 2018 ist ein neuer fällig. „Der Baum muss jährlich von einem Fachmann überprüft werden“, sagt Dr. Klaus Meister von der Stadt. Und alle fünf Jahre muss sicherheitshalber ein neuer Baum her - egal, wie gut der alte noch aussehe.

rtm

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