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Gifhorn Stadt 80 Katholiken folgen dem Kreuz durch die Stadt
Gifhorn Gifhorn Stadt 80 Katholiken folgen dem Kreuz durch die Stadt
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19:01 30.03.2018
Aufbruch zum Kreuzweg: 80 Gifhorner Katholiken starteten an der Friedhofskapelle zu ihrem Weg durch die Stadt. Quelle: Cagla Canidar
Gifhorn

 Start war – wegen der Baumaßnahmen in St. Bernward – die Kapelle auf dem katholischen Friedhof. „Als Ort von Tod und Auferstehung ein guter Ausgangspunkt“, fand Ulrich Kleine, der den Kreuzweg gemeinsam mit seiner Familie vorbereitet hatte.

„Mir war es wichtig, nicht nur Gott um Veränderung zu bitten, sondern zum Nachdenken anzuregen, wo wir uns verändern können und müssen, um zu einem guten Leben zu kommen“, erklärte Kleine, der als Vorlage den Kreuzweg des katholischen Hilfswerks Misereor genutzt hatte. So ging es an der Station Amtsgericht um die Verurteilung Jesu zum Tod und um das Thema Rechtssicherheit. „Das Leben vieler Menschen in der Gegenwart wird gerade durch Unrecht vor Gericht zerstört“, las Beate Kleine, „wir sehen, dass Investitionen höher bewertet werden als der Schutz der Schöpfung.“

Mobile Mikrofonanlage

Kleine hatte seine Mikrofonanlage auf einen Bollerwagen gestellt, „weil es sonst schwierig ist, die Gitarre und die Sprecher zu verstehen“. Sohn Thomas zog den Wagen ganz behutsam durch die Stadt, „vor allem die Bordsteine sind gar nicht so leicht“. Und Christian Laumann begleitete den Gesang an den Stationen mit der Gitarre.

Um Mitbestimmung ging es am Rathaus: „Mehr als Stimm- oder Schlachtvieh sein: Auch das gehört zum guten Leben“, so Ulrich Kleine. Am Mehrgenerationenhaus stand das Miteinander der Generationen im Mittelpunkt. Bei der Feuerwehr ging es um Solidarität, an der Albert-Schweitzer-Schule um Bildung als Weg aus der Armut. Abschluss war in der St. Altfrid-Kirche, von wo aus der Malteser-Hilfsdienst einen Fahrdienst zurück zum Friedhof anbot.

Von Christina Rudert

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