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Gifhorn Stadt 7600 Solarmodule liefern bald Strom
Gifhorn Gifhorn Stadt 7600 Solarmodule liefern bald Strom
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22:45 18.08.2011
Eingang zum Solarpark: Carsten Möhle (v.r.), Torsten Seider, Volker Arms und Beate Morgenstern-Ostlender sahen sich den Stand der Dinge gestern an.
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„Die 7600 Solarmodule sollen rund 1,8 Megawatt pro Jahr an grünem Strom produzieren“, erläutert Wirsol-Projektleiter Torsten Seider. Mit dieser Menge Strom könnte die Hälfte der Haushalte in Triangel versorgt werden.

Auf dem ehemaligen Glunz-Gelände, das inzwischen dem Triangeler Carsten Möhle gehört, ist viel in Bewegung. „Es werden hier rund 10.000 Tonnen Mineralgemisch verarbeitet“, meint Seider.

„Hinzu kommen rund 15.000 Tonnen Mutterboden“, ergänzt Carsten Möhle, da die Flächen zwischen den Solarmodulen begrünt werden. Gerade werden 3800 Beton-Fertigelemente als Unterstruktur für die Solarmodule aufgebaut. „Sie werden mit einer Neigung von 25 Grad aufgestellt“, meint Seider. Das sei in Deutschland der optimale Winkel für den Sonneneinfall.

Gemeindebürgermeister Volker Arms, der sich gestern gemeinsam mit Triangels Ortsbürgermeisterin Beate Morgenstern-Ostlender die Bauarbeiten ansah, erinnerte daran, dass „die Sanierung des früheren Glunz-Geländes sehr teuer geworden wäre“, da zum Beispiel die Fundamente bis zu acht Meter tief in die Erde gingen.

„Wir machen aus Altem Neues“, meinte Projektmanager Seider. Die Fläche würde jetzt für die Gewinnung alternativer Energie genutzt. Zwei Wechselrichterstationen mit Transformatoren transformieren den Solarstrom auf 20.000 Volt.
Dann kann er in das Netz der LSW eingespeist werden. Geplant hatte die Anlage die Firma Dauerkraft, die ihre Pläne an Wirsol weiterverkaufte. Fertig sein soll der Solarpark nach einer Bauzeit von acht Wochen Mitte Oktober.

cha

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