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Gifhorn Stadt 650 Jugendfeuerwehrleute genießen das Camp
Gifhorn Gifhorn Stadt 650 Jugendfeuerwehrleute genießen das Camp
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17:45 29.06.2017
Chillen in der Zeltstadt: Die Wittinger Jugendfeuerwehr lässt den Tag gemütlich angehen. Quelle: Christina Rudert (4)
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Almke

Im Dreijahresrhythmus zelten die Jugendfeuerwehrleute in Almke, dazwischen gibt es Landeszeltlager und Gemeindezeltlager. „Der Zulauf ist ungebrochen“, freut sich Kreisjugendfeuerwehrwart Stefan Chaari, der die Tage mit einem 40-köpfigen Team organisiert hat.

Jede Samtgemeinde hat ihr eigenes Zeltdorf. Die einen haben einen Swimmingpool mitgebracht, die anderen einen Pavillon, um darunter zu spielen oder zu quatschen. Die Rötgesbütteler haben ihre Stühle vergessen. Kein Problem: Aus alten Schläuchen und Holz werden im Bastelzelt sowieso Stühle gebaut, Melina setzt gerade den Bohrer an.

Um 650 Personen satt zu bekommen, bedarf es einer eigenen Logistik: „Wir haben ein Zelt, das gut 200 Personen fasst. In dem wird dann in drei Durchgängen gegessen“, erklärt Chaari.

Hier entstehen gerade 5000 Wasserbomben: Die Adenbütteler in Aktion. Quelle: Christina Rudert

Jeden Morgen gibt es eine Bürgermeisterbesprechung: „Jedes Zeltdorf wählt seinen Bürgermeister, das muss nicht der Jugendfeuerwehrwart sein“, erklärt Chaari. Die Bürgermeister erfahren von der Lagerleitung, was anliegt, wo es Probleme gibt. „Heute zum Beispiel haben wir die Info weiter gegeben, dass die Wasserversorgung nicht klappt. Im oberen Sanitärhaus tropft es nur aus den Hähnen.“

Um kleinere Verletzungen kümmert sich das Sanitäterteam: Christoph Wolf, Sven Ackermann und Christian Prause. „Bisher mussten wir nur Kühlpacks verteilen, weil beim Fußballspiel jemand gestolpert war“, sagt Ackermann. Und sollte das nächste Unwetter über das Zeltlager hereinbrechen, ist auch vorgesorgt: „Dann weichen wir ins örtliche Feuerwehrhaus und ins Sportheim aus“, sagt Chaari. „Wir hoffen nicht, dass es so weit kommt, aber man muss ja vorbereitet sein.“

XXL-Kicker: 46 Teams haben sich für die Lagermeisterschaft angemeldet. Quelle: Christina Rudert

Natürlich bleibt genug Zeit für Wikingerschach oder Frisbee, Fußball oder Kartenspiel. Aber ein fester Bestandteil des Kreisjugendfeuerwehrlagerlebens in Almke ist die Lagermeisterschaft am XXL-Kicker. „46 Teams à sechs Leute sind angemeldet“, sagt Kreisjugendfeuerwehrwart Stefan Chaari. Und Zeit für Blödsinn bleibt auch: „Wir haben eine Wasserbombenschleuder dabei“, erzählt Kevin Katenhusen aus Adenbüttel. Alle sechs Wasserhähne des Abwaschplatzes sind für eine Stunde blockiert, um Wasserbomben zu füllen.

Ein Teil der Lagerzeitungs-Redaktion: Linda Benstem und Martin Meier machen sich Gedanken über die nächste Ausgabe. Quelle: Christina Rudert

Auch ein Thema für die Lagerzeitung. Die vierköpfige Redaktion erstellt täglich um die 20 Seiten. „Manches sammele ich im Handy, zum Beispiel für die Rubrik ,Man munkelt’“, berichtet Linda Benstem. „Im Grüße-Briefkasten ist heute noch nichts, aber da kommt bestimmt was“, ergänzt Martin Meier. Um 18 Uhr ist Deadline, dann wird gedruckt und kopiert. 200 Exemplare werden jeden Morgen an die Jugendwehren verteilt. Und die Lagerhochzeit findet sich ebenfalls in der Zeitung wieder – an einem Abend finden sich Pärchen auf Zeit zusammen.

Es gibt das Bastelzelt, in dem nicht nur Stühle entstehen, sondern auch Schlüsselanhänger, und so lange die Sonne scheint, ist das benachbarte Freibad auch einen Besuch wert.

Lagerleitung: Kreisjugendfeuerwehrwart Stefan Chaari. Quelle: Christina Rudert

Von Christina Rudert

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