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4000 Kinderpornos: IT-Experte verurteilt

Kripo durchsucht Wohnung im Papenteich 4000 Kinderpornos: IT-Experte verurteilt

Die Bilder und Filme, die die Ermittler der Kripo auf PC-Festplatten und anderen Speichermedien eines Mannes (46) aus dem Papenteich fanden, waren erschreckend: Sie zeigten den sexuellen Missbrauch von Kindern und Jugendlichen. Am Dienstag wurde der IT-Experte zu einer einjährigen Haftstrafe auf Bewährung und einer Geldstrafe von 2000 Euro verurteilt.

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Amtsgericht Gifhorn: 4000 Kinderpornografie-Datein besaß ein verurteilter 46-Jähriger.

Quelle: Archiv

Gifhorn. Von September 2014 bis zum 22. Dezember 2014 soll der geschiedene Familienvater – er hat zwei Kinder – die Daten herunter geladen und auch im Internet weiter verbreitet haben, so die Staatsanwältin bei der Verlesung der Anklageschrift im Amtsgericht Gifhorn. Am 18. März schlug die Polizei zu und durchsuchte die Wohnung des Papenteichers, der inzwischen weggezogen ist. Auf drei Computern, einem Laptop, CDs und auch Speicher-sticks wurden die Beamten fündig: 3286 Kinderporno-Dateien und 666 Jugendporno-Dateien wurden auf den Festplatten und Speichermedien entdeckt. „17 Kinderporno-Dateien wurden vom Dienstrechner des Angeklagten in Wolfsburg herunter geladen“, so die Staatsanwältin.

Die Verteidigerin des Mannes hatte eine Verfahrenseinstellung gefordert, denn sichergestellte Bilder und Beweismittel seien bereits Gegenstand eines Verfahrens vor dem Amtsgericht Schleiden in Nordrhein-Westfallen gewesen, bei dem bereits ein Strafbefehl über 1800 Euro ergangen sei. Der Strafrichter winkte ab: In diesem Verfahren seien andere Speichermedien sichergestellt worden. „Man kann eine Datei auf mehreren Speichermedien sicher“, stellte er klar.

Mit einer Bewährungsstrafe von einem Jahr blieb der Strafrichter unter der Forderung der Staatsanwältin, die auf ein Jahr und zwei Montate plädiert hatte. Der 46-Jährige, der weiter im IT-Support tätig ist und „voll umfänglich ausgesagt hat“, muss die Geldauflage von 2000 Euro an das Kinder- und Jugendhilfe-Projekt ZOB zahlen. Zudem muss er dem Gericht innerhalb eines Jahres ein Beratungsgespräch für einen Therapie-Platz nachweisen.

Von Uwe Stadtlich

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