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Gifhorn Stadt 400 Fans feiern beim Bluesfestival
Gifhorn Gifhorn Stadt 400 Fans feiern beim Bluesfestival
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22:00 12.08.2018
Fünfte Auflage: Im KultBahnhof genossen rund 400 Fans das Blues-Festival, auch der Hamburger Pianist und Sänger Bo Heart sorgte mit seiner Band für Stimmung. Quelle: Maren Kiesbye
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Gifhorn

„Der Line-up ist ein Traum“, so Volker Schlag, der seit fünf Jahren mit KultBahnhof-Partner Kian Badachschan das Open-Air-Festival organisiert. „Musiker der unterschiedlichsten Blues-Richtungen sind vertreten, da ist für jeden etwas dabei.“

Headliner war Thorbjørn Risager mit seiner sechsköpfigen Band The Black Tornado. Der mehrfach als Bluesmusiker des Jahres ausgezeichnete Sänger vermischte in seinen Songs gekonnt die Stilrichtungen Blues, R&B, Rock, Jazz und Soul und brachte so mit Leichtigkeit die Besucher zum Tanzen und Abfeiern. „In Dänemark ist es Tradition, dass jeder, der ein Mikrophon hat, auch ein paar Worte sagt“, so Risager. Und so begrüßten alle Bandmitglieder das Publikum sympathisch auf Deutsch und hatten nur Gutes zu sagen.

Begonnen hatte der Abend mit der in Berlin lebenden Argentinierin Vanesa Harbek samt zweiköpfiger Begleitband. Sie begeisterte mit rockigem Blues, herausragenden Gitarrensoli und flotten Tango-Blues-artigen Einschlägen. Zweiter Act war der bekannte Hamburger Pianist und Sänger Bo Heart mit Band. Er spielte brillant das Klavier und präsentierte seine eigenen blueslastigen Songs sowie geniale Cover bekannter Blues-Lieder.

Mit dabei waren auch die Berliner Blues-Künstler FrÄnk und Hobo – da sie sich eigentlich der Straßenmusik verschieben haben, betraten sie nicht die Bühne, sondern unterhielten ihr Publikum von der Mitte heraus mit ihrem ganz eigenen Blues.

Gelungene Vielfalt bei Feuerchen und Wässerchen

Etwas weniger gut besucht war das Crossover-Festival Feuerchen und Wässerchen am Samstagabend. Aber diejenigen Besucher, die sich trotz frösteligen Wetters aufgemacht haben, kamen im Kult-Bahnhof in den Genuss einer gelungenen Vielfalt großer Musiker aus unterschiedlichsten Musikrichtungen.

Los ging’s mit dem Hamburger Sänger Anthony Bauer Jr. mit Orchester. Mit Eigenkompositionen und leichten jazzigen Variationen bekannter Songs unterhielt die Formation ihre Zuschauer.

Nach einem rockigen Zwischenspiel des Straßenmusik-Duos FrÄnk und Hobo ging es weiter mit der Anfang des Jahres gegründeten Band Brenner. Rocksongs vom Feinsten, wunderbare Rockballaden, eingängige Gitarrenriffs und deutsche Texte luden das Publikum zum Tanzen und Mitsingen ein. Neben drei Berliner Bandmitglieder sind auch zwei KultBahnhof-Dozenten Teil der Rock-Biker-Band: Volker Schlag am Bass und Marc Beierstedt an der Gitarre. „Wir freuen uns riesig, in Gifhorn zu sein, der Geburtsstadt des Rock’n’ Roll“, betonte Sänger und Gitarrist Markus Siebert gut gelaunt. Die Band bestand die Feuerprobe auf einer Open-Air-Bühne mit Bravour.

Den glamourösen Abschluss bildete der New Orleans-Gospel-Künstler Daniel Keeling mit Band. Und die Band konnte sich sehen lassen: In aller Eile hatte Billy Ray Schlag großartige Musiker zusammengestellt. Er selbst spielte das Schlagzeug und führte durch das Programm. Neben dem Ausnahmesänger Keeling stand Tiana Kruskic als Sängerin auf der Bühne, der kroatische Gitarrist Robert Vnuk beeindruckte mit seinen Gitarrensoli. Begleitet wurden die Musiker von Keyboard, Bass und drei Bläsern. Ohne vorherige gemeinsame Proben harmonierten die neun Musiker perfekt und begeisterten mit Jazz- und Soul-angehauchten Gospelsongs.

Von Maren Kiesbye

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