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Gifhorn Stadt 37 Mal Stütze bei schweren Schicksalsschlägen
Gifhorn Gifhorn Stadt 37 Mal Stütze bei schweren Schicksalsschlägen
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06:01 17.05.2018
Notfallseelsorger im Einsatz: Spezialisten des Kirchenkreises Gifhorn stehen Angehörigen, Betroffenen und Unfallopfern bei Schicksalsschlägen zur Seite. Quelle: Archiv
Gifhorn

Jemanden zur Seite haben, wenn das Schicksal zugeschlagen hat: 37 Einsätze hatten Gifhorns Notfallseelsorger im vorigen Jahr. Seit Januar waren es im laufenden Jahr acht.

„Wir kommen in Krisensituationen, wenn Menschen an ihre Grenzen stoßen“, sagt Pastorin Renata Pautsch, Leiterin des Notfallseelsorgedienstes im Kirchenkreis Gifhorn. Sie und ihre Leute sind zum Beispiel bei der Überbringung von Todesnachrichten dabei.

29 Einsätze im so genannten „innerhäuslichen Bereich“ zählte Pautsch 2017, in diesem Jahr waren es bislang sechs. In acht Fällen kamen die Notfallseelsorger im vorigen Jahr raus zu tragischen Verkehrsunfällen, um Beistand für Betroffene und Angehörige zu leisten. In diesem Jahr waren es bisher zwei Unfälle.

Für Pautsch ist die Notfallseelsorge ein wichtiger Dienst. Wenn das Schicksal zuschlage, „ist es gut, wenn jemand da ist, der bei den ersten Schritten helfen kann“. Der jeweilige Pastor darf sich in solchen Fällen aus allen anderen Diensten abmelden. „Wir haben dann Zeit.“

Die Notfallseelsorger – das Team umfasst zurzeit 28 Leute – stehen übrigens auch Rettern für die Zeit nach einem bedrückenden Einsatz zur Seite. „Da wächst auch der Wunsch danach“, sagt Pautsch. „Einsatzkräfte können sich jederzeit an uns wenden. Wir drängen uns aber nicht auf.“

Von Dirk Reitmeister

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