Menü
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg
Anmelden
Gifhorn Stadt 315 Mal Notruf gewählt: Haftstrafe
Gifhorn Gifhorn Stadt 315 Mal Notruf gewählt: Haftstrafe
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:00 19.05.2010
Gericht: Es ging um Notruf-Missbrauch.
Anzeige

In der Verhandlung wurde schnell klar, dass sie noch sehr viel öfter die Notrufnummer gewählt hat. Zuletzt am 12. Mai rund 60 Mal.
Dennoch räumte der Vorsitzende Richter Martin Hartleben ein, dass es ein Urteil sei, „das manch einer nicht verstehen kann. Aber bis hierher ist alles versucht worden, nichts hat gefruchtet.“
Die Frührentnerin, die Probleme mit ihrer Psyche und dem Alkohol hat, war bereits mehrfach wegen des gleichen Vergehens zu Geld- oder Bewährungsstrafen verurteilt worden und stand noch unter Bewährung.
Die Schuld für die grundlosen Notrufe, die stets im Alkoholrausch erfolgten, gab die Angeklagte ihren eigenen Eltern (76/78): Diese hätten sie als Kind misshandelt, würden sie noch heute unter Druck setzen und verhindern, dass sie sich um ihre Tochter kümmere, die bei den Großeltern lebt.
Eine Gutachterin hatte der 46-Jährigen im Prozess eine krankhafte seelische Störung attestiert und von einer Einweisung in eine Entziehungsanstalt abgeraten, da keine Aussicht auf Heilung der Alkoholsucht bestehe – die Angeklagte hat bereits mehr als 15 stationäre Klinik-Aufenthalte hinter sich habe.

jr

Die Vorbereitungen für den Start der vier Ganztagsschulen in der Samtgemeinde Isenbüttel laufen auf Hochtouren. Gestern trafen sich alte und neue Mitarbeiter zum ersten Mal im Gifhorner DRK-Zentrum. Gruppenarbeit und Kennenlernen standen auf dem Programm.

18.05.2010

Vor gleich zwei Großprojekten steht Westerbeck: Schulneubau und Lebenshilfe-Wohnheim (AZ berichtete). Über beides informierte die Verwaltung die Bürger am Montagabend. Und anders als die neue Grundschule stieß das Bauvorhaben der Lebenshilfe durch die Bank weg auf Zustimmung.

18.05.2010

Die Vorhersage, dass binnen sechs Wochen sämtliche Schlaglöcher des vergangenen Winters verfüllt würden, ist nicht eingetroffen. Noch immer rumpeln Autos über Loch-an-Loch-Pisten. Aber ein Ende ist in Sicht: „Anfang Juni ist alles erledigt“, glaubt Tiefbauamtsleiter Joachim Keuch.

18.05.2010
Anzeige